Die in der Bildbeschreibung genannten Personen stehen in einem Raum, vor farbenfrohen Bildern. Geschäftsführerin Gronen hält ein Schriftstück ind er Hand.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Geschäftsführerin Janne Gronen (r.) und Rechtsanwältin Jutta Dubberke vom Verein „Frauen helfen Frauen“ setzen weiter auf gute Zusammenarbeit. © Rhein-Kreis Neuss
Schnell gesucht? Schnell gefunden ...

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Kreis unterstützt „Frauen helfen Frauen“: 897 Frauen kamen 2019 in die Neusser Beratungsstelle

Soziales |

Sie beraten Frauen und Mädchen in Krisensituationen: Geschäftsführerin Janne Gronen und ihr Team der Frauenberatungsstelle vom Verein „Frauen helfen Frauen“ sind immer Ansprechpartnerinnen, wenn Frauen Hilfe brauchen. Bereits seit 1983 wird die Vereinsarbeit vom Rhein-Kreis Neuss unterstützt. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke informierte sich jetzt in der Neusser Einrichtung über die Jahresbilanz 2019.

897 Frauen kamen demnach in die Frauenberatungsstelle, davon waren 540 von Gewalt betroffen. Sie nutzten das Angebot zu einmaligen oder mehrmaligen Informations- oder Beratungsgesprächen. Gewalterfahrungen machen den weitaus größten Bereich der Beratungsleistungen aus, aber auch Themen wie Beruf, Gesundheit, Erziehung oder Partnerschaftsprobleme. Die Arbeit der Beratungsstelle hat der Rhein-Kreis Neuss im vergangenen Jahr mit rund
166 000 Euro gefördert.

„Die Beratungsstelle ist hoch ausgelastet, und das Team leistet hervorragende Arbeit, die vielen Menschen im Kreis zu Gute kommt“, sagte Petrauschke. Auch für 2020 könne der Trägerverein mit der Unterstützung des Kreises rechnen. Hierzu sei bereits ein Förderzuschuss von 167 000 Euro vorgesehen. „Damit setzen wir unsere gute Zusammenarbeit fort und geben der Einrichtung Planungssicherheit“, so der Landrat.

Wie Geschäftsführerin Gronen und Rechtsanwältin Jutta Dubberke vom Verein „Frauen helfen Frauen“ berichteten, wurde die Beratungsstelle 2019 in 278 Fällen durch die Polizei direkt nach einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt informiert. Auch die Zusammenarbeit mit dem Opferschutzbeauftragten der Kreispolizeibehörde funktioniere sehr gut.