Landrat Hans-Jürgen Petrauschke steht vor drei neuen Krankentransportwagen sowie ein Notarzt-Fahrzeug
V.l.: Drei neue Krankentransportwagen sowie ein Notarzt-Fahrzeug hat jetzt der Rhein-Kreis Neuss als Träger des Rettungsdienstes im Kreisgebiet an die Einsatzkräfte von drei Hilfsorganisationen übergeben. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Rhein-Kreis Neuss hat neue Rettungswagen an Hilfsorganisationen übergeben

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Drei neue Krankentransportwagen hat jetzt der Rhein-Kreis Neuss als Träger des Rettungsdienstes im Kreisgebiet an die Einsatzkräfte von drei Hilfsorganisationen übergeben. In Zukunft sind die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Grevenbroich und Korschenbroich sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe in Meerbusch mit diesen Fahrzeugen im Einsatz. Darüber hinaus erhielt der Leitende Notarzt einen neuen Kommandowagen für Einsätze in der Notfallrettung und bei so genannten Großschadenslagen im gesamten Kreisgebiet.

Bei der Schlüsselübergabe vor dem Kreishaus in Grevenbroich betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke: ''Mit diesen neuen Fahrzeugen investieren wir in die Sicherheit unserer Bürger. Schnelle und kompetente Hilfe im Notfall ist lebenswichtig.'' Der Landrat dankte darüber hinaus den Einsatzkräften im Kreis, die hervorragende Arbeit leisten – auch in häufig schwierigen und belastenden Situationen. Der Rhein-Kreis Neuss unterstütze die Ersthelfer auch, wenn es darum gehe, technisch auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

Neu ist zum Beispiel die Elektro-Hydraulik in den Fahrzeugen: In Zukunft müssen die Patienten nicht mehr mit Muskelkraft angehoben werden, sondern die Helfer fahren sie sanft per Knopfdruck in die Höhe. ''Dies ist ein Komfortgewinn für alle'', waren sich die Vertreter der Rettungsdienste einig.

Erstmals hat der Kreis die neuen Fahrzeuge nicht gekauft, sondern gemietet. In dem Mietpreis ist nicht nur das komplette Fahrzeugmanagement enthalten, sondern auch ein Ersatzfahrzeug, wenn einer der Krankentransportwagen ausfällt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Fahrzeuge stehen immer zur Verfügung, und die Kosten sind deutlich niedriger als beim Kauf der Fahrzeuge. Während die Mietkosten pro Tag bei rund 180 Euro liegen, kostet der Betrieb eines gekauften Fahrzeugs pro Tag etwa 340 Euro.