Landrat Hans-Jürgen Petrauschke
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ist Mitglied des VRR-Verwaltungsrates © Deborah Nolden

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VRR will mit attraktiverem Nahverkehr Modellregion für Klimaschutz werden Petrauschke: Rückenwind für den erfolgreichen Strukturwandel im Rhein-Kreis Neuss

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Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr möchte mit einer höheren Angebotsqualität und einem innovativen Tarifszenario zur Modellregion beim Klimaschutz des Bundes werden. Das berichtet Landrat Hans-Jürgen Petrauschke als Mitglied des Verwaltungsrates, dem obersten Entscheidungsgremium des VRR. In seiner jüngsten Sitzung, an der Petrauschke für den Rhein-Kreis Neuss teilgenommen hat, habe der VRR-Verwaltungsrat der Bewerbung beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zugestimmt. Vorausgegangen war ein fraktionsübergreifender Antrag an den Vorstand der VRR AöR, den Verkehrsverbund als Modellregion des Klimaschutzprogramms 2030 beim BMVI vorzuschlagen.

Der VRR-Raum ist mit 7,7 Millionen Menschen in 16 Städten und 7 Kreisen der größte Ballungsraum in Deutschland und Europa. ''Die Initiative des VRR zur Stärkung von Nahverkehr und Klimaschutz gibt uns im Rhein-Kreis Neuss als Teil dieses bedeutenden Lebens-, Verkehrs- und Wirtschaftsraums Rückenwind, die Herausforderungen des Strukturwandels nachhaltig zu bewältigen'', so Petrauschke. Attraktive ÖPNV-Verbindungen seien dafür ebenso zentrale Punkte wie eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, eine ständig verfügbare und preisgünstige Energieversorgung aus heimischen Quellen, ausreichend Gewerbe- und Industrieflächen sowie eine flächendeckende 5G- und Breitbandversorgung.