„Duckietown“ ist eine von kleinen Robotern befahrene Stadt und bietet die Möglichkeit, Algorithmen und einige der Schwierigkeiten kennenzulernen, die beim Autonomen Fahren zur Geltung kommen.
„Duckietown“ ist eine von kleinen Robotern befahrene Stadt und bietet die Möglichkeit, Algorithmen und einige der Schwierigkeiten kennenzulernen, die beim Autonomen Fahren zur Geltung kommen. © Duckietown
Schnell gesucht? Schnell gefunden ...

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Zukunft durch Innovation: Online-Kursus über autonomes Fahren in der Duckietown

Bildung |

„Autonomes Fahren in der Duckietown“ heißt ein Online-Kursus, den das Netzwerk „Zukunft durch Innovation“ (zdi) Rhein-Kreis Neuss in der letzten Sommerferienwoche vom 3. bis zum 7. August veranstaltet. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 und wird jeweils von 10 bis 16 Uhr von Dozenten der Fachhochschule (FH) Aachen durchgeführt.

„Das Autonome Fahren ist derzeit in aller Munde – doch weshalb ist es so schwierig, Fahrzeuge autonom fahren zu lassen? In diesem Workshop wollen wir den Teilnehmern in einem spielerischen Kontext einige der technischen Herausforderungen verdeutlichen, die die Regelung und Entscheidungsfindung von autonomen Fahrzeugen erschweren“, so Professor Dr. Alexander Ferrein vom FH-Institut „Mobile Autonomous Systems & Cognitive Robotics“.

Kognitive Robotik befasst sich mit Fragestellungen, wie ein autonomes System in die Lage versetzt werden kann, intelligente Handlungen auszuführen. Die hierzu verwendete „Duckietown“, eine von kleinen Robotern befahrene Stadt, bietet die Möglichkeit, Algorithmen und einige der Schwierigkeiten kennenzulernen, die beim Autonomen Fahren zur Geltung kommen. Die Teilnehmer werden einen Roboter programmieren, der sich möglichst kollisionsfrei in der Duckietown bewegen kann.

„Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen für Zukunftsthemen im Bereich von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und ihnen Einblicke in die Berufswelt 4.0 zu ermöglichen“, erläutert Robert Abts, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss. Durch die kompetenten Dozententeams erhielten die Schülerinnen und Schüler direkte Antworten auf Fragen bezüglich verschiedener Ausbildungs- und Hochschulberufe. Beim Duckietown-Kursus geht es speziell um Ingenieurwissenschaften, Softwareentwicklung und das Studium der Informatik.

Kurse des zdi-Netzwerks können im Internet gebucht werden: www.mint-machen.de. Ansprechpartnerin ist Katharina Beckmann. Ihre Telefonnummer lautet 0 21 31/928 75 07, ihre E-Mail-Adresse zdi(at)rhein-kreis-neuss.de.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern organisiert das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss berufs- und studienorientierende Maßnahmen zu den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Im Rahmen des EFRE-Förderprojektes werden in gemeinsamen Projekten mit Unternehmen Schwerpunkte auf die Digitalisierung, Medien und auch das Handwerk gelegt. Das Netzwerk wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, das NRW-Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium sowie durch den Rhein-Kreis Neuss. Partner sind unter anderem die Unternehmen Currenta GmbH & Co OHG, innogy SE und Zülow AG.