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Zahl der Todesopfer steigt auf 52. Aktuell 1 152 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Eine 90-jährige Frau aus Meerbusch sowie ein 89-jähriger Mann und eine 81-jährige Frau – beide aus Neuss – sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 52. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 152 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 65 in einem Krankenhaus. Kreisweit 3 510 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 492 in Neuss, 166 in Dormagen, 156 in Grevenbroich, 104 in Meerbusch, 84 in Kaarst, 77 in Rommerskirchen, 49 in Jüchen und 24 in Korschenbroich.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 135,5. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 4 714 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 3 139 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Im Wohn- und Begegnungszentrum Fliedner-Haus in Neuss wurden fünf Bewohner eines Wohnbereiches positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Die weiteren Bewohner und Mitarbeiter wurden negativ getestet. Die WTG-Behörde des Rhein-Kreises Neuss hat für den betroffenen Wohnbereich einen Aufnahmestopp verhängt. Zudem sind dort Besuche nur noch unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen möglich und Personal darf ausschließlich auf dieser Station eingesetzt werden. Die anderen Stationen des Hauses sind hiervon nicht betroffen.

In der Kita Spatzennest in Grevenbroich-Hülchrath wurde eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet, so dass eine Gruppe und Kinder aus der Frühbetreuung sowie vier weitere Betreuungskräfte unter Quarantäne gestellt werden mussten. Ebenfalls wegen eines bestätigten Corona-Falls im Personal stehen in der Kita Kindersegen in Neuss-Gnadental eine Gruppe und fünf weitere Mitarbeiter unter Quarantäne.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten und Kontakte weiterstmöglich zu minimieren: „Unser aller Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet und wann Beschränkungen wieder gelockert werden können.“ Es gehe jetzt nicht so sehr um die Frage, was alles noch möglich ist, sondern vorrangig darum, Kontakte außerhalb der eigenen Familie deutlich zu verringern und auch nicht Treffen aus dem öffentlichen Raum in die private Wohnung zu verlagern.

Zudem bittet der Landrat, Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie möglich zu haben und in Solidarität gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzugehen“, so Petrauschke.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.