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Zahl der Todesopfer steigt auf 49. Aktuell 1 121 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

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Eine 99-jährige Frau aus Rommerskirchen sowie ein 78-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau – beide aus Neuss – sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 49. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1.121 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 63 in einem Krankenhaus. Kreisweit 3.429 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 483 in Neuss, 167 in Dormagen, 151 in Grevenbroich, 98 in Meerbusch, 80 in Kaarst, 60 in Rommerskirchen, 46 in Jüchen und 36 in Korschenbroich.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 130,4. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 4.599 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 2.927 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

An der Gesamtschule Nordstadt in Neuss müssen 20 Lehrer in Quarantäne, da sie Kontakt zu den beiden positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getesteten Lehrern hatten. Eine Klasse des Berufsbildungszentrums Neuss Weingartstraße wurde unter Quarantäne gesetzt, nachdem bei einem Schüler eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

An der Kindertagesstätte Gillbach-Hummeln in Neuss ist eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert. Die Kinder aus einer Gruppe sowie drei Mitarbeiter wurden unter Quarantäne gesetzt. In der Kindertagestätte Kleine Welt in Neuss wurden Kinder aus zwei Gruppen unter Quarantäne gesetzt, da eine Mitarbeiterin positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurde. Nachdem bei einer Mitarbeiterin der Kindertagesstätte Wimmelgarten in Neuss eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde, wurden die Kinder aus einer Gruppe sowie eine weitere Mitarbeiterin unter Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten und Kontakte weiterstmöglich zu minimieren: „Unser aller Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet und wann Beschränkungen wieder gelockert werden können.“ Es gehe jetzt nicht so sehr um die Frage, was alles noch möglich ist, sondern vorrangig darum, Kontakte außerhalb der eigenen Familie deutlich zu verringern und auch nicht Treffen aus dem öffentlichen Raum in die private Wohnung zu verlagern.

Zudem bittet der Landrat, Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie möglich zu haben und in Solidarität gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzugehen“, so Petrauschke.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.