„Wir begrüßen die Ausstattungsoffensive von Bund und Land für unsere Schulen und investieren zusätzlich 343 000 Euro eigene Mittel für die Beschaffung, um digitales Lernen und Lehren in unseren Schulen, aber notfalls auch im Homeschooling, bestmöglich umzusetzen. Das ist gut angelegtes Geld – in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, in unsere Heimat“, betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. © gorodenkoff_GettyImages-1249825786
Schnell gesucht? Schnell gefunden ...

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Rhein-Kreis Neuss unterstützt Ausstattungsoffensiven von Bund und Land für digitales Lernen

Digitalisierung |

In einer Dringlichkeitsentscheidung hat der Kreisausschuss des Rhein-Kreises Neuss jetzt rund 1,1 Millionen Euro zur Förderung des digitalen Lernens in den Kreisschulen bewilligt. Hiermit sollen die Initiativen des Bundes und Landes zur Ausstattung von Schülern, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf mobile Endgeräte zurückgreifen können, sowie Lehrern mit digitalen Endgeräten unterstützt werden. 740 000 Euro kommen dabei aus Fördermitteln des Landes und Bundes.

„Wir begrüßen die Ausstattungsoffensive von Bund und Land für unsere Schulen und investieren zusätzlich 343 000 Euro eigene Mittel für die Beschaffung, um digitales Lernen und Lehren in unseren Schulen, aber notfalls auch im Homeschooling, bestmöglich umzusetzen. Das ist gut angelegtes Geld – in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, in unsere Heimat“, betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Anschaffung von Laptops, Notebooks und Tablets mit bis zu 500 € pro mobilen Endgerät für einen Lehrer. Zudem werden mobile Endgeräte für Schüler, die in ihrem Haushalt nicht auf mobile Endgeräte zurückgreifen können, zu 90 Prozent und bis zu einem Gesamtpreis von 500 € je Gerät gefördert. Der Eigenanteil von 10 Prozent sowie über darüber hinausgehende Kosten müssen durch den Schulträger getragen werden. Die Endgeräte verbleiben im Besitz des Schulträgers und werden den Lehrkräften und Schülern für die Dauer ihres Dienstes oder Schulbesuches zur Verfügung gestellt.

„Kinder und Jugendliche, die bisher aus finanziellen Gründen nicht auf ein Endgerät zurückgreifen konnten, erhalten künftig schulgebundene mobile Endgeräte. Damit sorgen wir gemeinsam mit Bund und Land dafür, möglichst vielen Schülern digitalen Unterricht, unterstützt mit mobilen Endgeräten, zu ermöglichen. Kein Kind und kein Jugendlicher soll in unseren Kreisschulen abgehängt werden. Das ist auch ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit“, so Petrauschke.

Voraussetzung für die Förderung ist eine Beschaffung der Geräte bis zum Jahresende. Zur Beschleunigung der Beschaffung plant der Kreis die Geräte über die ITK Rheinland zu beschaffen. Eine Bedarfsabfrage an den Kreisschulen ist bereits erfolgt. Es sollen insgesamt etwa 1 600 Geräte beschafft werden, die alle dem bisherigen Standard des Kreises entsprechen. Dies gewährleistet eine Integration in die IT-Infrastruktur sowie die zuverlässige Wartung.

Die Schüler in den Berufsbildungszentren werden vorzugsweise mit einem Notebook ausgestattet; die Schüler an den Förderschulen erhalten iPads mit Pencil. Lehrkräfte an den Berufsbildungszentren sollen ein Thinkpad als Convertible, eine Mischung aus Laptop und iPad, erhalten, die Lehrer an Förderschulen ein iPad mit Pencil.

Der Rhein-Kreis Neuss ist als Schulträger für die kreisweit vier Berufsbildungszentren und acht Förderschulen zuständig.