Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Gerhard Hosenberg und Ruth Harte.
Antrittsbesuch im Kreishaus Grevenbroich (von links): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Gerhard Hosenberg und Ruth Harte. © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss
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Neuer Kreisvorsitzender des Bundes der Vertriebenen zu Gast bei Landrat Petrauschke

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Der Rhein-Kreis Neuss und der Bund der Vertriebenen wollen auch in Zukunft vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das wurde jetzt im Kreishaus Grevenbroich deutlich, wo der neue Kreisvorsitzende Gerhard Hosenberg Landrat Hans-Jürgen Petrauschke seinen ersten Besuch abstattete. Petrauschke sprach dem Gast seine Glückwünsche zur Wahl aus und wünschte ihm viel Erfolg für seine kommende Tätigkeit. „Unser Partnerschaftsbüro wird den Bund der Vertriebenen bei der Ausrichtung von Veranstaltungen in den Kreisgebäuden oder bei der Erstellung von Druckerzeugnissen weiter gern unterstützen“, so der Landrat.

Hosenberg erläuterte, dass aufgrund der Corona-Pandemie alle Angebote im zweiten Halbjahr 2020 ausfallen und aufgrund der Unwägbarkeiten der COVID-19-Krise unklar ist, welche Veranstaltungen 2021 genau durchgeführt werden können. Geplant sind bisher jeweils in Neuss die Vollversammlung des Kreisverbands im April, der „Tag der Heimat“ im September sowie eine Kranzniederlegung am Volkstrauertag.

Petrauschke verwies auf die jahrzehntelange Partnerschaft des Rhein-Kreises Neuss mit dem Kreis Mikolów in Schlesien und betonte, dass sich die deutsch-polnischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg so gut entwickelt hätten, wie man es nicht hätte erwarten können. Die Corona-Pandemie zügele derzeit aber auch die Partnerschaftsaktivitäten. In diesem Zusammenhang berichtete Hosenberg im Beisein von Ruth Harte, der Leiterin des Partnerschaftsbüros, dass es in Polen viele Einschränkungen gibt. So dürften ältere Menschen nur eingeschränkt das Haus verlassen, und Kinder müssten zur Schule begleitet und wieder abgeholt werden.