Dr. Kathrin Wappenschmidt und Christoph Esser halten ein Bild der Ausstellung hoch
Dr. Kathrin Wappenschmidt und Christoph Esser präsentieren die Fotografie „Zukunft in Händen“ von Joan de la Malla. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss
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Kulturzentrum Sinsteden: Ausstellung „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2019“ läuft bis zum 29. November

Kultur |

Eindrucksvolle und faszinierende Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt, festgehalten in brillanten Bildern, präsentiert das Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Rommerskirchen-Sinsteden. Zu sehen sind die besten Fotografien des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2019“, ausgelobt von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT). Museumsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt will mit dieser Ausstellung für Natur- und Artenschutz sensibilisieren. „Diese Fotografien ergänzen perfekt unsere Dauerausstellung und passen sehr gut zum Kreiskulturzentrum“, betont sie und hofft auf viele interessierte Besucher.

Jährlich schreibt die GDT einen europaweiten Wettbewerb aus, der die Bereiche Landschaften, Mensch und Natur, Pflanzen und Pilze, Vögel, Säugetiere, aber auch Aufnahmen unter Wasser umfasst. Eine international besetzte Jury hat aus bis mehreren Tausend Einsendungen rund 70 Bilder verschiedener Fotografen aus dem In- und Ausland prämiert oder lobend erwähnt. Diese zeigen Blickwinkel und Motive, die häufig im Verborgenen liegen, und bieten ungewöhnliche und überraschende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt.

Ein Beispiel ist die Fotografie „Zukunft in Händen“ von Joan de la Malla. Die Aufnahme zeigt, wie zehn junge Orang-Utans in einem Reha-Zentrum in Borneo per Schubkarre vom Schlafplatz in das Dschungelgehege gebracht werden. Ebenfalls sehenswert: das Bild „Dschelada nach dem Gewitter“ von Marco Gaiotti. Dazu schriebt der Fotograf: „Auf diesem Bild kann man die Strategie der Nahrungsaufnahme gut erkennen: Die Dscheladas, auch Blutbrust-Paviane genannt, reißen Büschel von Gras ab, sortieren die Halme und führen dann das Bündel zum Maul. Die Aufnahme entstand am Ende der Regenzeit nach einem heftigen Gewitter.“

Die Ausstellung in Sinsteden ist bis zum 29. November zu sehen. Sie ist dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet und montags sowie feiertags geschlossen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/kultur.