Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.), Baudezernent Harald Vieten (l.) und Jens Kotterba vom Gebäudemanagement des Rhein-Kreis Neuss (2.v.l.) mit Schuleiter des BTI Neuss Edelbert Jansen (2.vr.) und ein Mitarbeiter der Firma Elektro Jansen aus Erkelenz bei einer Modernisierungsmaßnahme im April 2020 © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss
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Kreis rüstet seine Schulen für die Zukunft: In fünf Jahren 27,6 Millionen Euro investiert - weitere 28,7 Millionen bis 2022 geplant

Digitalisierung |

Zurzeit setzt der Rhein-Kreis Neuss ein mehrjähriges Investitionsprogramm von 10,1 Millionen Euro um, dessen Hauptaugenmerk auf Infrastruktur- und Digitalisierungsmaßnahmen in seinen vier Berufsbildungszentren und acht Förderschulen liegt. Zum Großteil stammt das Geld für die Digitalisierung aus Förderprogrammen wie „Gute Schule 2020“ und „Digitalpakt Schule“ des Landes und des Bundes. Insgesamt hat der Rhein-Kreis Neuss in den letzten fünf Jahren 27,6 Millionen Euro in seine Schulen investiert, weitere 28,7 Millionen Euro sind - auch zur energetischen Sanierung - bis 2022 geplant.
"Die Corona-Krise hat für die Schulen noch deutlicher gemacht, wie wichtig Möglichkeiten sind, Unterrichtsinhalte auch digital zu vermitteln“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit Blick auf das aktuell laufende Investitionsprogramm, bei dem Netzwerkinfrastruktur, Serverlandschaft und flächendeckendes WLAN im Vordergrund stehen. Bildung sei aber längst auch zu einer entscheidenden Standortfrage geworden. "Wir sind auf gut qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Sie sind es, die unser Land und unseren Kreis voranbringen. Zudem bedeuten gute Bildungschancen immer auch bessere Lebenschancen", so Petrauschke. Daher investiere der Kreis permanent in zeitgemäße Bildungsstandards an seinen Schulen, aber auch in die langfristige Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes.

Herausragende Einzelmaßnahmen, die über die Digitalisierung hinaus für 2020 bzw. 2021 anstehen, sind die Campus-Neugestaltung (Abschnitt II) am Berufsbildungszentrum Neuss-Hammfeld (1,2 Millionen €) und die Kfz-Prüfstrecke am Berufsbildungszentrum Grevenbroich (750 000 €). Energetisch wirksame Planungen sind die Teilerneuerung der Fenster- und die Teilsanierung der Fassadenflächen am Berufsbildungszentrum Neuss-Weingartstraße (1,3 Millionen €), die Teilerneuerung der Fensterflächen an der Mosaikschule in Grevenbroich (400.000 Euro) oder auch die Teilsanierung von Fensterflächen im vom Kreis unterhaltenen Schulgebäude des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden (530.000 €). Gefördert werden diese Maßnahmen aus dem Kommunalinvestitionsgesetz Kapitel II.

Bereits 2019 abgeschlossen wurde die Erneuerung des Schwimmbaddaches an der Sebastianusschule in Kaarst. Erweiterungsbauten für die Herbert-Karrenberg-Schule in Neuss und für die Mosaik-Schule hat das Amt für Gebäudewirtschaft des Rhein-Kreises bis 2022 vorgesehen. Des Weiteren steht eine Sanierung der Gebäudehülle des Berufsbildungszentrums Dormagen für 5,7 Millionen Euro auf der Planungsliste.