Philipp Scharner, Ulrich Ploeger und Claudia Trampen bei der Informationsveranstaltung für Lehrkräfte im Berufskolleg für Technik und Informatik.
Kein Abschluss ohne Anschluss (von links): Philipp Scharner, Ulrich Ploeger und Claudia Trampen bei der Informationsveranstaltung für Lehrkräfte im Berufskolleg für Technik und Informatik. © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss
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„Kein Abschluss ohne Anschluss“: Lehrkräfte im Berufskolleg informiert

Schule |

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) heißt eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen für den Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive zu eröffnen. Wie das im Rhein-Kreis Neuss konkret geschieht, erfuhren jetzt zahlreiche Lehrkräfte der neuen achten Klassen bei einer Informationsveranstaltung der Kommunalen KAoA-Koordinierung im Rhein-Kreis Neuss.

Unter dem Motto „Der rote Faden von KAoA​​​​​​​“ wurde die Initiative den neuen Klassenleitungen der weiterführenden Schulen im Berufskolleg für Technik und Informatik in Neuss nähergebracht. „Sie übernehmen eine Schlüsselrolle, um alle Fäden des Berufsorientierungsprozesses in den Händen zu halten und die Jugendlichen auf ihrem Weg eng zu begleiten“, betonte Claudia Trampen, die Leiterin des KAoA​​​​​​​-Teams. Mit viel Engagement folgten die Teilnehmer den Erklärungen rund um den Prozess, der in der achten Klasse mit einer Potenzial-Analyse beginnt, und stellten Fragen zur Umsetzung im Unterricht.

Die NRW-Landesinitiative verfolgt das Ziel, allen Schülerinnen und Schülern passende Anschlusswege im Übergang Schule/Beruf aufzuzeigen und eine gelungene Orientierung zu ermöglichen. Mit der Umsetzung von Elementen wie etwa den Berufsfeld-Erkundungen und Betriebspraktika bietet KAoA​​​​​​​ den Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss seit 2014 gleichzeitig vielseitige Möglichkeiten, rechtzeitig Fachkräftenachwuchs für sich zu gewinnen.

Die Informationsveranstaltung im Beisein von Schulamtsdirektor Ulrich Plöger fand unter Mitwirkung der Agentur für Arbeit statt, die mit vielfältigen Unterstützungsangeboten für Jugendliche am KAoA​​​​​​​​​​​​​​-Prozess beteiligt ist. Philipp Scharner, Abteilungsleiter der Berufsberatung im Rhein-Kreis Neuss, beleuchtete die Rolle der Arbeitsagenturen und die Möglichkeiten der Beratung auch in Zeiten der Corona-Pandemie wie beispielsweise das digitale Berufsinformationszentrum. Außerdem wurde die besondere Bedeutung der Einbindung von Eltern und anderen Erziehungsberechtigten als wichtiger Bestandteil von KAoA betont.

Weitere Informationen für Schulen, Eltern und Unternehmen rund um das Thema „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hält Claudia Trampen von der Kommunalen KAoA-Koordinierung des Rhein-Kreises Neuss bereit. Ihre E-Mail-Adresse lautet claudia.trampen(at)rhein-kreis-neuss.de.