Europafahne vor dem Himmel
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Neue Bewerbungsrunde für die Auszeichnung „Barrierefreie Städte“

Europa |

Heute hat die Kommission den Wettbewerb für den 11. „Access City Award“ gestartet. Städte in der gesamten EU können sich ab sofort bis zum 9. September bewerben. Mit dem „Access City Award“ werden die Initiativen einer Stadt gewürdigt, barrierefreier zu werden und dafür zu sorgen, dass alle Einwohner – unabhängig von Alter oder Mobilität – den gleichen Zugang zu allen Ressourcen und Freizeitangeboten haben. Für 2020 wird erwartet, dass es EU-weit 120 Millionen Menschen mit Behinderung geben wird. Die Bevölkerung wird zudem immer älter.

Europa ist heute im Wesentlichen eine städtische Gesellschaft – vier von fünf EU-Bürgerinnen und -Bürgern leben in der Stadt. In den vergangenen Monaten haben die Städte gezeigt, welche wichtige Rolle sie bei der Bewältigung globaler Herausforderungen, wie der durch den Coronavirus-Ausbruch verursachten, spielen können. Der diesjährige Wettbewerb wird dies aufgreifen.

Helena Dalli, Kommissarin für Gleichstellung, sagte: „Die Städte stehen im Mittelpunkt, wenn es darum geht, die Herausforderungen durch den Ausbruch des Coronavirus zu bewältigen. Der Zugang zu öffentlichen Plätzen und Dienstleistungen für alle ist mehr denn je eine Priorität. Deshalb wird dieses Jahr eine besondere Rubrik ‚Zugänglichkeit öffentlicher Dienstleistungen in Zeiten einer Pandemie‘ geschaffen, um die Initiativen der Städte zu belohnen.“

Bewerben können sich EU-Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Nach dem Erfolg der vorherigen Bewerbungsrunden wird die EU-Kommission die Gewinner des ersten, zweiten und dritten Platzes weiterhin mit Preisen in Höhe von 150.000, 120.000 und 80.000 Euro belohnen.

Kommissarin Dalli wird den Gewinner des ersten Preises Anfang Dezember 2020 bekanntgeben. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an Warschau verliehen. In Deutschland wurden bisher Berlin (2013) und Wiesbaden (2016) mit dem „Access City Award“ ausgezeichnet.