Zu sehen ist ein Ei aus der Sammlung Hovorak
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Aktuelle Sonderausstellung

EI-nfach schön! Ostereier aus der Sammlung Georgine und Pavel Hovorak

10. Februar bis 28. April 2019

Kaum eine Form der Natur scheint so einfach und unspektakulär zu sein zu sein wie das Ei; doch zeigt sich bei näherer Betrachtung, wie unglaublich perfekt diese ist und wie schwer es ist, sie künstlich nachzuahmen. Zugleich wurde es schon früh mit einer Symbolik - Fruchtbarkeit und Neubeginn des Lebens - verbunden. So wundert es nicht, dass sich schon in der Frühzeit und Antike erste künstlerische Bearbeitungen des Eis finden.

Die Faszination für das bemalte Ei hält sich bis heute. So sammelten auch das Ehepaar Georgine und Pavel Hovorak von 1980 – 2017 rund 3.000 Eier unterschiedlichster Techniken und Materialien.  Sammlungsschwerpunkt bilden Natureier, die mit kunstvollen Malereien, Zeichnungen, Batiken, Fräsungen und Applikationen geschmückt sind. Dabei sind sowohl traditionelle Objekte mit (klassischen) österlichen Motiven vorhanden als auch solche, bei denen das ovale Medium künstlerisch vollkommen frei und modern bearbeitet wurde.

Neben den Natureiern finden sich ebenso zerbrechliche Exponate aus Porzellan und Glas. Kunstvolle asiatische Eier in Cloisonné-Technik, aufwendig geschnitzte Holzeier, russische Ikoneneier in Matrojschka-Technik und aus Mineralien und Edelstein geschliffene ovale Schönheiten ergänzen die Sammlung.