Zu sehen ist ein Quilt, der den Jugendpreis gewonnen hat.
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Vorschau Sonderausstellung

7. Europäische Quilt-Triennale 2018

18.01. - 24.03.2019

Die Quilt-Triennale besitzt auf dem Sektor zeitgenössischer künstlerischer Quilts ein Alleinstellungsmerkmal. Alle drei Jahre ruft das Textilmuseum Max Berk einen internationalen Wettbewerb aus, an dem sich zahlreiche Quiltkünstlerinnen beteiligen. 2018 wählte die namhafte Jury aus Deutschland, England, Frankreich und Schweden von 161 Einsendungen 41 Exponate aus 11 Ländern für die Ausstellung aus.

Aktueller denn je präsentieren sich die Künstlerinnen mit ihren Arbeiten in diesem Jahr. Gesellschaftspolitische Themen, persönliche Erfahrungen ebenso wie künstlerische Prozesse werden auf Stoff umgesetzt und bieten ein breites inhaltliches Spektrum. Auch die verschiedenen Techniken geben einen spannenden Einblick in die derzeitige europäische Quiltszene.

Prämiert wurde die jüngste Teilnehmerin, Malou Cecille van Draanen Glismann, mit gerade einmal 17 Jahren für ihren Quilt "Albtraum" mit dem Nachwuchspreis. Die junge Künstlerin beeindruckt mit einer überzeugenden Zukunftsvision und einem starken Umweltbewusstsein. Weiter erhielt Urte Hanke bereits zum zweiten Mal in Folge den Preis für Innovationen im großen Format für ihre Arbeit "Linear". Mit Judith Mundwiler aus der Schweiz gewinnt eine der innovativsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen den diesjährigen Doris Winter-Gedächtnispreis mit dem Quilt "Netzwerk im Fluss der Zeit".

Die ausgestellten Quilts präsentieren eine große thematische Spannbreite und regen zum Staunen und Nachdenken an.