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Elephants leiten Neuaufbau ein

DIE WELT DES SPORTS

Elephants leiten Neuaufbau ein

VON DIRK SITTERLE -  Nach ihrem Verzicht auf den Startplatz in der 2. Liga haben sich die Grevenbroicher Basketballer eine Atempause verordnet. Zwar ist der Aufstieg nicht tabu, doch erstes Ziel sei, so Geschäftsführer Hubert Fußangel, "der Aufbau einer kleinen, billigen und schlagkräftigen Truppe für die Regionalliga".

Am Dienstagabend wurde bei den Elephants Grevenbroich Tabula rasa gemacht. Der geschäftsführende Vorstand mit Dr. Friedrich W. Korsten, Ulrich Weinz und Hubert Fußangel legte im Gespräch mit Trainer Heimo Förster dar, wie sich der Verein nach dem wirtschaftlich bedingten Verzicht auf die Lizenz für die Zweite Basketball-Bundesliga (Pro B) die mittelfristige Zukunft der semiprofessionell aufgestellten Erstvertretung vorstellt.

Das auf drei Jahre ausgerichtete Konzept sieht vor, "mit einer kleinen und schlagkräftigen Truppe in der Regionalliga zu spielen", sagt Geschäftsführer Hubert Fußangel, "jedoch stets im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten". Drei Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Liga ist die Rückkehr auf Bundesebene nicht mehr das vorrangige Ziel. Das bedeutet freilich nicht, dass sich der Verein von jeglichen Ambitionen verabschiedet. "Wir wollen nicht gegen den Abstieg spielen", stellt Fußangel klar. "Und wir sagen auch nicht kategorisch nein zum Aufstieg. Wenn es sich ergibt, werden wir die Jungs ganz sicher nicht bremsen."

In der kommenden Saison bekommen es die Elephants Grevenbroich in der Regionalliga West mit folgenden 13 Gegnern zu tun: SG Sechtem, Velbert Baskets (Aufsteiger), BochumAstroStars, SVD Dortmund, TV Werne BB (Aufsteiger), BBV Hagen, BG Hagen, NOMA Iserlohn, UBC Münster, BG Dorsten, FC Schalke 04, BB Salzkotten, Citybasket Recklinghausen (Aufsteiger).

Verstärken wollen die Elephants jedoch ihr Engagement, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Regionalliga-Truppe zu integrieren. Ein Thema ist darum die Rückkehr von Bastian Becker. Der mittlerweile 21-Jährige hatte sich im Verlauf der vergangenen Saison von den Elephants verabschiedet, um beim TuS Hilden (stieg in der abgelaufenen Spielzeit aus der 2. Regionalliga ab) vermehrt Spielpraxis zu sammeln.

Ob der nach dem Abstieg 2007 für Raphael Wilder gekommene Heimo Förster den Neuaufbau mittragen wird, ist allerdings noch offen. Der 45-Jährige hat sich Bedenkzeit erbeten. In sein Ressort würden auch die Gespräche mit dem aktiven Personal fallen. Seine Absage würde den Verein auch deshalb hart treffen, weil ein Großteil der Mannschaft nur wegen seiner nach wie vor glänzenden Kontakte zu den Bayer Giants Leverkusen in die Schloss-Stadt gelotst werden konnte. Fußangel: "Am Konzept würden wir auch ohne Heimo Förster festhalten – aber daran möchte ich im Moment noch gar nicht denken."

 

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