Die Geriatrie stellt Behandlungsmöglichkeiten für betagte Patienten zur Verfügung. Zur Akutbehandlung internistischer, chirurgisch-orthopädischer und neurologischer Krankheiten stehen spezielle Diagnostikverfahren und Therapiemöglichkeiten im Sinne einer aktivierenden Behandlung unter rehabilitativen Aspekten zur Verfügung. Die Besonderheit liegt in der Parallelität akuter Behandlung und frührehabilitativer Ansätze. Hierdurch wird die Trennung in Akut- und Rehabilitationsmedizin überwunden, so dass die betagten Patienten ortsnah, bedürfnisgerecht und effektiv behandelt werden können.
Ermöglicht wird diese Therapie durch ein interdisziplinäres geriatrisches Team aus geschulten Pflegekräften, Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und Seelsorgern unter der Leitung eines geriatrisch weitergebildeten Arztes. Fachlich erweitert wird das Team durch Neurologen, Psychiater, Chirurgen, Urologen, Gynäkologen, Zahnärzte, HNO- und Augenärzte sowie Dermatologen, die konsiliarisch und beratend hinzugezogen werden.
Aufgabe der geriatrischen Therapie ist neben der Behandlung von Einzelproblemen vor allem das Erreichen komplexer globaler Ziele wie Selbsthilfefähigkeit bei persönlichen Verrichtungen des Alltags (ADL, iADL) und soziale Reintegration. Hierzu richten sich die Behandlungsverfahren nicht allein auf den Patienten und seine Krankheiten, sondern berücksichtigen auch sein soziales Umfeld und seine Wohnbedingungen. Fähigkeitsstörungen, die nicht wiederherstellbar sind, werden soweit möglich durch Verordnungen von Hilfsmitteln kompensiert. Angehörige werden zur Pflege angeleitet und beraten. Wenn erforderlich werden Betreuer und Pflegekräfte gesucht oder auch ein Wechsel des Lebensbereichs wird vorbereitet und psychologisch begleitet.
Der Bereich Geriatrie verfügt über 41 Betten auf 2 Stationen und 15 Plätze in der Tagesklinik.
Das geriatrische Team stellt zahlreiche Professionen in den Dienst des Gesamtzieles. Besonders profitieren hiervon betagte Patienten mit multiplen Problemen, die gleichzeitig beobachtet und behandelt werden müssen.
Leitender Kreismedizinaldirektor
Prof. Dr. med.
Bernhard J. Höltmann
Telefon: 02181 600-5400
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bernhard.hoeltmann@kkh-ne.de
Dr. med. Dietlind Grundau
Telefon: 02181 600-5411
Fax: 02181 600-5403
dietlind.grundau@kkh-ne.de
Tanja Hein
Telefon: 02181 600-5401
Fax: 02181 600-5403
tanja.hein@kkh-ne.de