Eine Menschengruppe
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2.v.l.), Ferdinand Wilhelm Thywissen (6.v.r.) und die Jury freuen sich mit den Preisträgern des Journalistenpreises "Pro Ehrenamt – Hermann Wilhelm Thywissen-Preis" © A. Baum/Rhein-Kreis Neuss

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Preisträger 2019

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Preisträger Kategorie Fernsehen: Andreas Kuno Richter, RTL

Andreas Kuno RichterAls bester Beitrag in der Kategorie Fernsehen wurde Andreas Kuno Richter für seine Reportage "Herzbrücke. Kinderretter zwischen Hamburg und Kabul" ausgezeichnet.

Die Jury zeigte sich von dem hohen Aufwand wie auch der persönlichen Portraits der Ehrenamtler und der herzkranken Kinder aus Afghanistan begeistert: "Der Film schafft Emotionen. Er erzählt Geschichten von Menschen in Not, von Menschen die helfen, von ihrem Glück, ihren Ängsten, von ihren Wünschen und Hoffnungen."

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator/in: Dr. Helmut Reitze

 

Preisträgerin Kategorie Hörfunk: Isabelle Hartmann-Dietsch, BR

Isabelle Hartmann-DietschDer Journalistenpreis in der Kategorie Hörfunk geht an Isabelle Hartmann-Dietsch für ihren Beitrag "Nah dran: Ganzheitliche Hilfe für benachteiligte Familien - 25 Jahre Lichtblick Hasenbergl" im Bayerischen Rundfunk.

"Geschichten müssen erzählt werden, sie müssen gut erzählt werden, sie müssen emotional erzählt werden. Um uns zu begeistern und zu inspirieren. Und für das Radio gilt, sie sollen unsere Ohren öffnen. Dies ist hier mehr als gelungen", ist die Jury von der Nähe überzeugt, mit der Isabelle Hartmann-Dietsch über die Ehrenamtler berichtet.

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator/in: Udo Kreuer

 

Preisträger Kategorie Print/Online: Hans Jürgen Schekahn

Hans Jürgen SchekahnDie Jury zeichnete in der Kategorie Print / Online Hans-Jürgen Schekahn für seinen Beitrag "Mein Einsatz - Wie ein Tag ein Leben verändert" in den Kieler Nachrichten aus.

Mit seiner mit Zahlen, Grafiken und Videos angereicherten Geschichte informierte er umfassend und fesselte die Jury auch emotional: "Für jede einzelne Geschichten findet der Preisträger eine klare Struktur "was war?" und "was bleibt?" sowie eine beispielhafte, besondere Situation, die Aufgabe, das Agieren und die besondere Herausforderung beschreibt. Es ist diese klare, schnörkellose Sprache, die kurzen Sätze, die technisch so nüchtern beschreiben, aber gerade dadurch eine solche emotionale Wucht entfalten, dass man sich bildhaft vorstellen kann, was passiert und in welche emotionale Ausnahmesituation der Helfer katapultiert wird."

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator/in: Gabi Ludwig

 

Preisträgerin Kategorie Lokales: Carolin Scholz, Deutsche Presseagentur

Carolin ScholzCarolin Scholz wurde für ihren unter anderem in der Westdeutschen Zeitung veröffentlichten Beitrag "Die ersten Bilder sind die letzten" in der Kategorie Lokales geehrt.

Die Jury überzeugte dabei ihre gefühlvolle Beschreibung des sensiblen Ehrenamtes einer Fotografin von Sternenkindern. "Sie nimmt den Leser mit in eine für die betroffenen Eltern existenzielle Situation und beschreibt sehr persönlich nicht nur das Ehrenamt, sondern auch wie die Bilder und Erinnerungen bei der Trauerarbeit helfen."

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator/in: Horst Thoren

 

Preisträger Kategorie Nachwuchsförderpreis: René Lauer, Augsburger Allgemeine

René LauerDer Nachwuchsförderpreis wurde an René Lauer für seinen Beitrag "Der Traum vom eigenen Hallenbad" in der Augsburger Allgemeinen verliehen.

"Wer über solche vermeintlich kleinen, aber gesellschaftlich höchst wichtigen Geschichten, die das Ehrenamt lebendig machen und ins richtige Licht rücken, journalistisch so jung, so frisch, so intensiv, so sprachbegabt schreibt, der verdient unseren Nachwuchspreis", urteilt die Jury.

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator/in: Bruni Reitzenstein