Gruppenfoto beim Journalistenpreis auf Schloss Dyck
Große Freude bei der feierlichen Preisverleihung des Journalistenpreises auf Schloss Dyck © Rhein-Kreis Neuss

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Preisträger 2017

Preisträger Kategorie Fernsehen: Autorenteam Wolfgang Minder/Fritz Sprengart (WDR)

Wolfgang MinderFritz SprengartAls besten filmischen Wettbewerbsbeitrag zum Thema Ehrenamt befand die Jury die Reportage "Wenn der Hass an die Tür klopft - Wie Rechtsextreme Bürger einschüchtern" in der WDR-Reihe "die Story". "Eine aufrüttelnde Reportage, die Besorgnis hervorruft und zugleich Mut macht. Ein Weckruf an uns alle, sich gegen jede Form von Gewalt und Extremismus zur Wehr zu setzen", urteilt die Jury. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudatorin: Bruni Reitzenstein, ZDF

 

Preisträger Kategorie Hörfunk: Dr. Matthias Morgenroth, BR2

Dr. Matthias MorgenrothDer Hörfunkpreis geht an Dr. Matthias Morgenroth für seine Reportage "Helfen - Eine Kulturgeschichte des Gutseins" im Bayerischen Rundfunk - BR2.

"Matthias Morgenroth hat sich mit seinem Radio-Feature eindrucksvoll und nach allen Regeln der journalistischen Kunst auf eine umfängliche und zugleich einzigartige Spurensuche zum Thema Helfen gemacht", befand die Jury. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator: Udo Kreuer, Chefredakteur und stv. Programmdirektor radio NRW

 

Preisträgerin Kategorie Print: Ilka Piepgras, ZEITmagazin

Ilka PiepgrasDen ersten Preis in der Kategorie "Print" erhielt Ilka Piepgras für den Artikel "Von einer, die auszog, das Sterben zu lernen", im ZEITmagazin. Die Autorin verstand es nach Auffassung der Jury, nach allen Regeln der journalistischen Kunst im großzügigen Format des ZEITmagazins, den Lesern das Thema Sterbebegleitung aus verschiedenen Perspektiven näher zu bringen. "Piepgras weiß einen packenden Erzählstrang zu flechten und zugleich immer wieder kurze Passagen mit Fakten und Sachinformationen einzuweben, die dem Leser ermöglichen, das Erzählte in einem größeren Kontext einzuordnen", urteilt die Jury. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Laudator: Horst Thoren, stv. Chefredakteur Rheinische Post

 

Preisträger Kategorie Lokales: WDR-Team Lokalzeit EXTRA / Gundhild Tillmanns, Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Team Lokalzeit EXTRAGundhild TillmannsIn der Kategorie "Lokales" zeichnete die Jury in diesem Jahr zwei erste Preisträger aus. Ausgezeichnet wurde das Team der WDR-"Lokalzeit EXTRA" mit Redaktionsleiter Ralf Makrutzki, Marc Merken, Christian Dassel und Lena Breuer für die Ehrenamtsserie "Im Einsatz für andere". "In vorbildlicher Weise erfüllen Konzept, Idee und Sendung der Lokalzeit EXTRA die Ziele des Journalistenpreises Pro Ehrenamt", befand die Jury.

Das geteilte Preisgeld beträgt 2.000 Euro

Grundhild Tillmanns wurde für ihre Artikelserie "Brandeilig" in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung ausgezeichnet. Der Autorin ist es nach Auffassung der Jury gelungen, ein authentisches Porträt über das Innenleben von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zu zeichnen, die nicht Helden sein wollen, sondern aus innerer Überzeugung anderen Menschen in Not helfen. "Die Serie schafft breite Publizität für das Ehrenamt und trägt so hoffentlich zur Motivation anderer bei, sich selbst in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren", urteilt die Jury. Das geteilte Preisgeld beträgt 2.000 Euro.

Laudator: Harald Vieten, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreis Neuss

 

Nachwuchsförderpreis: Suli Kurban (Bayerisches Fernsehen) / Sarah Wiedenhöft (Magazin Spiegel Wissen)

Sarah WiedenhöftSuli KurbanDer mit 4.000 Euro dotierte Nachwuchsförderpreis wurde in diesem Jahr geteilt.

Ihn erhielt Suli Kurban für ihren Film "Der Löwe von Neuperlach" in der Reihe "Lebenslinien" im BR-Fernsehen. Der jungen Filmemacherin ist ein hervorragender Film über den deutsch-türkischen Thai-Box-Trainer Ramazan gelungen, Hausmeister in einer Schule, der sich in München-Neuperlach in der ehrenamtlichen Jugendarbeit engagiert. "Suli Kurban erzählt die Geschichte und das Engagement von Ramazan voller Respekt und Einfühlsamkeit, wertet nicht, lässt dem Zuschauer Gelegenheit, sich ein eigenes Bild zu machen", urteilt die Jury.

Das geteilte Preisgeld beträgt 2.000 Euro.

Ausgezeichnet mit dem Nachwuchsförderpreis und 2.000 Euro Preisgeld wurde auch Sarah Wiedenhöft für ihre Reportage "Helden der Kindheit", erschienen im Magazin Spiegel Wissen. Sie erzählt eindrucksvoll von zwei "Zeit-Schenkern", die Eltern dadurch entlasten, in denen sie sich regelmäßig um ihre Kinder für ein paar Stunden liebevoll kümmern. "Eine gelungene Reportage mit Wärme geschrieben, die dem Leser eine neue, moderne Form des Ehrenamtes näher bringt. Zusätzlich mit passenden Hintergrundinformationen versehen, für alle, die sich über ein Zeit-Schenker-Ehrenamt informieren wollen", urteilt die Jury.

Laudatorin: Gabi Ludwig, Chefredakteurin WDR-Lokalprogramme