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Dezernent Karsten Mankowsky © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Neuausschreibung in der Abfallwirtschaft: Kreis erreicht sinkende Abfallgebühren

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Zum Jahreswechsel profitieren die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss von sinkenden Abfallgebühren, die der Rhein-Kreis Neuss durch vertragliche und organisatorische Neuerungen in der Abfallwirtschaft erreichen konnte. Nach einem entsprechenden Bericht von Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky zu den "Abfallgebühren 2017" empfahl der Planungs- und Umweltausschuss des Rhein-Kreises Neuss dem Kreistag jetzt einstimmig und ohne Enthaltungen die Gebührensenkungen.

Hintergrund für eine europaweite Neuausschreibung war der zum Jahresende nach 20 Jahren auslaufende Entsorgungsvertrag zwischen dem Kreis und der heutigen EGN. Zudem wird der Rhein-Kreis Neuss zum 1. Januar die Wertstoffsortieranlage auf der Deponie in Neuss-Grefrath und das Kompostwerk in Korschenbroich-Glehn übernehmen.

"Durch geschickte Ausschreibungen und Umstrukturierungen", so Mankowsky, "konnten die bisher im Rhein-Kreis Neuss im regionalen Vergleich ohnehin günstigen Entsorgungstarife für die Städte und Gemeinden nicht nur gehalten, sondern sogar reduziert werden." Die Abfallgebühren 2017 werden sich demnach für Rest- und Sperrmüll auf 175 Euro pro Tonne statt derzeit noch 188,50 Euro und für Bioabfall auf 80 Euro pro Tonne statt aktuell 96,52 Euro belaufen. Außerdem steigt 2017 die Vergütung für Altpapier von jetzt noch 81,62 Euro pro Tonne auf 92,03 Euro. Unverändert bleibt die pauschale Gebühr von 10 Euro für Kleinanlieferungen.

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