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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (3.v.l.), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (4.v.l.), Renate Gähl (5.v.l.), Veranstaltungsorganisatorin beim Kreisgesundheitsamt, und Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky mit Referenten und Partnern der Selbsthilfevollversammlung © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss

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Vollversammlung der Selbsthilfegruppen befasste sich mit dem Schwerpunkt "Pflege"

Gesundheit |

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe trafen sich jetzt im Kreishaus Grevenbroich Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Rhein-Kreis Neuss zum jährlichen Informationsaustausch. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke eröffnete die von Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky geleitete und gut besuchte Vollversammlung, in deren Mittelpunkt diesmal das Thema "Pflege und Selbsthilfe" stand.

Gesundheitsminister Gröhe betonte den hohen Wert und die Wirksamkeit der Selbsthilfegruppen für viele von chronischen oder seltenen Krankheiten betroffenen Menschen und deren Angehörige. So sei die Bedeutung der Selbsthilfe 2016 auf Bundesebene auch durch verbesserte Zuwendungsmöglichkeiten gewürdigt worden.

Über "Selbsthilfe und Pflege - Hilfen für pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte" sprach Tanja Segmüller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum. Danach referierte Gertrud Stöcker vom Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe über die Reform der Pflegeausbildungen und Werner Schell vom "Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk" Neuss stellte ein mögliches Konzept für Kontaktbüros für die Pflegeselbsthilfe vor.

Im Anschluss an die Vollversammlung fanden im Rahmen der Selbsthilfewerkstatt Workshops zu den Themen "Wo hakt es? - Einzelthemen in der Selbsthilfe kollegial beraten" und "Pflegereformgesetze" statt. Zwei weitere Workshops widmeten sich "Guten Gesprächen im pflegenden Alltag" und der "Öffentlichkeitsarbeit für Selbsthilfegruppen - Hilfen für die Arbeit am PC".

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