Menschengruppe sitzen in Saal bei Veranstaltung
Inklusionstagung im Kreishaus Grevenbroich © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Tagung: Kommunale Inklusion bleibt große Aufgabe

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Jeder Mensch hat ein Recht darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Wie es im Rhein-Kreis Neuss mit der Inklusion vorangeht, was sie fördert oder ihr eher im Weg steht – darüber diskutierten rund 140 Teilnehmer aus Politik, Verbänden, Kommunen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Kreishaus Grevenbroich.

"Wir haben das Thema Inklusion engagiert angepackt, fertig sind wir deshalb aber nicht", brachte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke auf den Punkt, was bei der ganztägigen Veranstaltung schnell deutlich wurde: Manches wurde geschafft, vieles ist aber noch zu tun. Denn Inklusion richtet auf Basis der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen alle Lebensbereiche wie Bildung, Arbeit, Beschäftigung, Wohnen und Betreuung neu aus.

Bereits 2014 hat der Kreistag des Rhein-Kreises Neuss dazu für die kommunale Ebene sein Kreisentwicklungskonzept "Inklusion von Menschen mit Behinderungen" verabschiedet, das federführend von Kreisdezernent Tillmann Lonnes und dem ehemaligen Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis erarbeitet worden ist. Das Konzept beinhaltet auch Zielvorstellungen, die unter Beteiligung von Betroffenen, Behindertenverbänden und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden formuliert worden sind. In 44 Punkten wurden nun Zielvorstellungen dem heutigen Stand gegenübergestellt. So wurde 2015 zum Beispiel ein eigenes Inklusionsbüro im Kreishaus Neuss eröffnet.

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