Fahnen verschiedener Nationen wehen im Wind
Internationale Flaggen: Der Rhein-Kreis Neuss war im vergangenen Jahr ein beliebter Investitionsstandort ausländischer Unternehmen. Insgesamt 15 sogenannte Foreign Direct Investments (FDIs) zog es dorthin. © David De Lossy / Photodisc / Thinkstock

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Ausländische Firmen investieren weiter in die Zukunft im Rhein-Kreis Neuss

Wirtschaft |

Der Rhein-Kreis Neuss bleibt bei ausländischen Unternehmen ein bevorzugter Investitionsstandort. Dies haben jetzt die Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss und die Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest beim Abgleich der Ergebnisse für das Jahr 2015 festgestellt. "Der Kreis überzeugt ausländische Unternehmen mit seinen ausgezeichneten Standortfaktoren. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die optimale Verkehrsanbindung und Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und die Internationale Schule in Neuss", so NRW.Invest-Geschäftsführerin Petra Wassner, die den Kreis als "wichtiges internationales Zentrum in Nordrhein-Westfalen" bezeichnete.

Insgesamt 15 sogenannte Foreign Direct Investments (FDIs) zog es im Vorjahr an Rhein und Erft. Die Projekte ausländischer Unternehmen betrafen elf Ansiedlungen und vier Erweiterungen. Zehn Investitionen gab es in Neuss sowie jeweils zwei in Dormagen und Kaarst. Ein Vorhaben wurde in Meerbusch umgesetzt. Die Investitionen kamen aus der Türkei (drei), China und Norwegen (jeweils zwei) sowie aus Korea, der Ukraine, den Niederlanden, Schweden, Japan, Schweiz, Spanien und Polen (jeweils eine). Im Mittelpunkt standen der holz- und metallverarbeitende Sektor sowie der Finanzbereich. Jeweils eine Investition betrafen Elektrotechnik, IT, Medizin, Maschinenbau, Logistik, Automotive und Business Services.

"Die Zahlen unterstreichen die internationale Attraktivität unseres Wirtschaftsstandorts und stützen unser Engagement in der Außenwirtschaftsförderung", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Die abermals ansprechende und im Vergleich zu 2014 von neun auf 15 gestiegene Zahl der Neuinvestitionen ausländischer Unternehmen manifestiere die kontinuierliche Spitzenposition des Kreises in der Region. Petrauschke hebt zudem die gute Zusammenarbeit hervor: "Dies ist ein gemeinsames gutes Ergebnis. Zu den Ansiedlungserfolgen haben alle – die Wirtschaftsförderungen von Land, Kreis und Kommunen – ihren Beitrag geleistet."

Robert Abts, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Rhein-Kreis Neuss, ergänzt: "Das Ergebnis unterstreicht, dass wir bei den Investoren etwa mit unserer Beteiligung an der Standortmarketing-Kampagne Germany at its Best punkten können." Dies bestärke den Kreis, weiter in der direkten Ansprache von Unternehmen in deren Heimatländern tätig zu werden.

Kreisdirektor Dirk Brügge kündigte deshalb schon eine China-Reise an: "Nachdem die Türkei bereits Ziel einer weiteren Investitions- und Ansiedlungswerbung war, werden wir mit NRW.Invest vom 13. bis 17. Juni in den Wirtschaftsmetropolen Schanghai, Quingdao und Nanjing wieder Überzeugungsarbeit bei Investoren leisten, damit sie ihren Weg nach Nordrhein-Westfalen und speziell auch in den Rhein-Kreis Neuss finden."

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