Schüler des BBZ Dormagen und des Deutsch-Intensiv-Kurses des Neusser Quirinus-Gymnasiums
Schüler des BBZ Dormagen und des Deutsch-Intensiv-Kurses des Neusser Quirinus-Gymnasiums nahmen an dem Aktionstag des Programms „Demokratie leben!“ teil © Rhein-Kreis Neuss

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Bundesprogramm "Demokratie leben!": 51 Jugendliche trafen sich zum ersten Aktionstag

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51 Jugendliche haben jetzt an einem Aktionstag im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" teilgenommen. 11 Schüler aus dem Rhein-Kreis Neuss, die den Deutsch-Intensiv-Kurs am Quirinus-Gymnasium besuchen, und 40 jugendliche - überwiegend unbegleitete - Flüchtlinge der Internationalen Förderklassen des Berufsbildungszentrums Dormagen trafen sich zunächst im Kreishaus Neuss.

Gabriele Neumann, Aidsberaterin des Kreisgesundheitsamtes, sprach mit den Jugendlichen nicht nur über die unterschiedlichen Rollenbilder in den Herkunftsländern, sondern auch über die Themen Aids und HIV-Übertragung. Agnes Pietrowski vom Fachdienst Integration und Migration der Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss sowie Torsten Götte, Koordinator und Förderlehrer am Quirinus-Gymnasium, und Christiane Winkels, Diplom-Sozialpädagogin am BBZ Dormagen, begleiteten die Gruppe.

Vom Kreishaus aus ging es bei einer Stadtführung mit Helmut Wessels von Confessio durch das Neusser Stadtzentrum und zum Blutturm. Zum Abschluss führte Oberpfarrer Monsignore Guido Assmann die Schüler durch das Quirinus-Münster und setzte damit ein Zeichen der Verbundenheit über religiöse Grenzen hinweg.

Die Idee für den Aktionstag war entstanden durch das Projekt "Kulturelle Vielfalt auf dem Briefweg", das von Celina Winkels, einer Schülerin des Quirinus-Gymnasiums, initiiert wurde. Durch Brieffreundschaften war ein erster Kontakt zwischen Schülern des Deutsch-Intensivkurses und der Dormagener BBZ-Integrationsklassen entstanden. Dem Treffen in Neuss sollen nun weitere Aktionen im Kreisgebiet folgen. Dabei lernen die Jugendlichen einerseits die hiesige Kultur und behördliche Strukturen kennen; andererseits helfen die Treffen den jungen Flüchtlingen, sich in Deutschland zu orientieren und sich willkommen zu fühlen.

Die Federführung des Projektes "Demokratie leben" liegt bei Julia Meisel vom Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss. Darüber hinaus gibt es einen Begleitausschuss, in dem sich Akteure von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft treffen. Sie bestimmen die Gesamtstrategie und fördern das Erreichen des Ziels, durch Vernetzung effektiver gegen extremistische Tendenzen jeglicher Art vorzugehen. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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