Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) und Dr. Hans-Ulrich Klose schneiden im Kreishaus Neuss die Geburtstagstorte "40 Jahre Meerbusch" an
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) und Dr. Hans-Ulrich Klose schneiden im Kreishaus Neuss die Geburtstagstorte "40 Jahre Meerbusch" an © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Kreispolitik erinnert an die Rettung von Meerbusch vor 40 Jahren

Politik |

An den Existenzkampf um Meerbusch erinnerten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der 1. Stellvertretende Landrat Dr. Hans-Ulrich Klose, seinerzeit selbst engagierter Streiter um den Erhalt der noch jungen Stadt, jetzt in der Sitzung des Kreisausschusses im Kreishaus Neuss. Anlass war das für die Region historische Datum des 20. Mai. Vor 40 Jahren fiel an diesem Tag im Düsseldorfer Landtag im Hammelsprung-Entscheid mit nur zwei Stimmen Mehrheit die Entscheidung für Meerbusch und damit auch für den Fortbestand des Rhein-Kreises Neuss in seinen heutigen Grenzen mit acht kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

"Unser Rhein-Kreis Neuss ist mit rund 450.000 Einwohnern einer der größten und angesehensten Kreise Deutschlands. Das wäre sicher anders, wenn früher nicht die Gefahr gebannt worden wäre, dass Teile unseres Kreises - auch in Neuss und Dormagen - dem Gebiet umliegender Großstädte zugeschlagen werden", so Landrat Petrauschke. Wie Dr. Klose betonte, gab es nicht "den Retter" von Meerbusch. Vielmehr sei das erfolgreiche Ringen um Meerbusch dem Zusammenwirken vieler Akteure zu verdanken gewesen, insbesondere auch der sehr aktiven Bürger-Initiative.

Dem vorausgegangen war das so genannte Düsseldorf-Gesetz, in dem geregelt war, dass die erst 1970 gegründete Stadt Meerbusch 1975 auf Krefeld und Düsseldorf aufgeteilt werden sollte. Dies war der Auftakt eines beispiellosen Engagements, bei dem sich Bürger und Politik Seite an Seite für Meerbusch einsetzten - so auch der Kreistag und damalige Landtagsabgeordnete wie Dr. Klose und seine Mitstreiter Dr. Heinz-Günther Hüsch und Peter Giesen.

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