Menschen stehen im Kreissitzungssaal
Stritten 1976 als Landtagsabgeordnete erfolgreich mit für den Erhalt der Stadt Meerbusch (v.l.n.r.): Dr. Heinz-Günther Hüsch aus Neuss, Dr. Hans-Ulrich Klose aus Korschenbroich und Peter Giesen aus Jüchen. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Rettung von Meerbusch vor 40 Jahren ist Thema im Kreisausschuss

Politik |

An den Existenzkampf um Meerbusch wird Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in der morgigen Sitzung des Kreisausschusses im Kreishaus Neuss erinnern. Denn die Kreispolitiker tagen genau zwei Tage vor einem für die Region historischen Datum, dem 20. Mai. Vor 40 Jahren fiel an diesem Maitag im Düsseldorfer Landtag im Hammelsprung-Entscheid mit nur zwei Stimmen Mehrheit die Entscheidung für den Erhalt der Stadt Meerbusch und damit auch für den Erhalt des Rhein-Kreises Neuss in seinen heutigen Grenzen und mit acht kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

Dem vorausgegangen war das so genannte Düsseldorf-Gesetz, in dem geregelt war, dass die erst 1970 gegründete Stadt Meerbusch 1975 aufgeteilt werden sollte: Ossum-Bösinghoven, Lank-Latum, Nierst und Langst-Kierst sollten der Stadt Krefeld zugeschlagen werden, Büderich, Strümp, Osterath und Ilverich Stadtteile von Düsseldorf werden. Dies war der Auftakt eines beispiellosen Engagements, bei dem sich Bürger und Politik Seite an Seite für Meerbusch einsetzten - auch der Kreistag und Landtagsabgeordnete wie der heutige 1. Stellvertretende Landrat Dr. Hans-Ulrich Klose und seine damaligen Mitstreiter Dr. Heinz-Günther Hüsch und Peter Giesen.

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