Harald Vieten, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Birgit Niesen, Axel Hoffmeyer und Horst Friederichs
Offizielle Übergabe des neuen Multifunktionsfahrzeuges für den Katastrophenschutz (v.l.n.r.:) Harald Vieten (Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Birgit Niesen (Amt für Sicherheit und Ordnung Rhein-Kreis Neuss), Axel Hoffmeyer (Vertriebsleiter Nutzfahrzeuge Mercedes), Horst Friederichs (Amt für Sicherheit und Ordnung Rhein-Kreis Neuss) © A.Baum/Rhein-Kreis Neuss

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Neues Multifunktionsfahrzeug für den Katastrophenschutz

Sicherheit |

Rund 90.000 Euro hat der Rhein-Kreis Neuss in ein neues Multifunktionsfahrzeug für den Katastrophenschutz investiert, das u.a. als Mobile Pressestelle (MoP) eingesetzt und auch den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden soll. Im Regierungsbezirk Düsseldorf ist der Rhein-Kreis Neuss mit seinem Konzept einer Mobilen Pressestelle für den Katastrophenschutz Vorreiter.

Der mit zwei Arbeitsplätzen voll ausgestattete Mercedes-Sprinter ist Ersatz für ein 33 Jahre altes und ausgemustertes Feuerwehrfahrzeug und orientiert sich am erfolgreichen Konzept der Mobilen Wache der Kreispolizei. Dieses hatten Amtsleiter Hans-Joachim Klein und Mitarbeiter Horst Friederichs vom Amt für Sicherheit und Ordnung des Kreises fortentwickelt und in Zusammenarbeit mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an die aktuellen Anforderungen angepasst. So ist das Fahrzeug neben Satellitenschüssel, TV, WLAN und schnurlosen Telefonen auch mit einem eigenen Generator zur Stromerzeugung ausgestattet. Der Sonderausbau des Fahrzeuges erfolgte in Lübeck von der Spezialfirma DOMO GmbH. Der Möbeleinbau orientierte sich aus Gewichtsgründen an der leichten Verbundstoff-Bauweise im Flugzeugbau.

"In Krisenlagen müssen wir schnell auch vor Ort die Bevölkerung und die Medien informieren können. Darüber hinaus soll das Fahrzeug beispielsweise auch als Infomobil von Gesundheits-, Umwelt- und Jugendamt genutzt werden", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Auch den Nachbarkreisen soll im Rahmen der Amtshilfe das Fahrzeug für größere Krisenlagen zur Verfügung gestellt werden. Ein speziell ausgebildetes Team von Kreismitarbeitern fährt und betreut das Fahrzeug beim Einsatz. Den Ordnungsamtsleitern und Pressesprechern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden wurde das Multifunktionsfahrzeug bereits vorgestellt. Im Mai soll das Fahrzeug bei einer Feuerwehrübung erstmalig eingesetzt werden

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