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Deutsch-französische Begegnung im Rhein-Kreis Neuss (von links): Kreisdirektor Dirk Brügge, Generalkonsul Vincent Muller und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. © L. Berns / Rhein-Kreis Neuss

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Schulterschluss: Frankreichs Generalkonsul Muller zu Gast bei Landrat Petrauschke

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Nicht nur bei der Terrorbekämpfung ist der Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich für Europa von elementarer Bedeutung. Darin waren sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der französische Generalkonsul Vincent Muller bei einem Gespräch im Grevenbroicher Ständehaus einig. Petrauschke hatte Muller bereits unmittelbar nach den Pariser Terroranschlägen kondoliert, und Muller bedanke sich herzlich für die Anteilnahme aus dem Rhein-Kreis Neuss.

Bei der Begegnung, an der Kreisdirektor Dirk Brügge teilnahm, kam auch die Tatsache zur Sprache, dass alle Städte und Gemeinden an Rhein, Erft und Gillbach französische Partner haben, was die große Verbundenheit beider Länder unterstreicht. Genauso stark sind die wirtschaftlichen Beziehungen. Von den insgesamt 70 im Kammerbezirk Mittlerer Niederrhein angesiedelten französischen Handelsregister-Unternehmen sind 40 im Rhein-Kreis Neuss ansässig, darunter die deutsche RCI-Banque-Niederlassung, die ihren Sitz in Neuss hat und dort rund 500 Menschen beschäftigt. Der Kosmetik-Konzern L´Oreal wechselt zwar mit seinem Logistikzentrum von Kaarst in den Regiopark Mönchengladbach/Jüchen, bleibt der Region damit aber erhalten.

Neben den deutsch-französischen Handelsbeziehungen sprachen Landrat Petrauschke und Generalkonsul Muller auch über die Grenzen der beiden Länder hinausgehende Themen. Das weltwirtschaftliche Risiko durch den Abschwung in China gehörte ebenso dazu wie das geplante Freihandelsabkommen TTIP und die Bewältigung der Flüchtlingskrise.

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