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Matthias Hoeren wäre 100 Jahre geworden: Landrat am Grab in Korschenbroich

Matthias Hoeren wäre 100 Jahre alt geworden: Seine Witwe Helene, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2.v.l.), dessen erster Stellvertreter Dr. Hans-Ulrich Klose (r.) und Korschenbroichs Bürgermeister Marc Venten besuchten sein Grab.

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Mit seinem Besuch am Grab auf dem Korschenbroicher Waldfriedhof hat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke Leben und Werk von Matthias Hoeren gewürdigt. Der erste Landrat des heutigen Rhein-Kreises Neuss wäre 100 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit Hoerens Witwe Helene, seinem ersten Stellvertreter Dr. Hans-Ulrich Klose und Bürgermeister Marc Venten legte Petrauschke an der letzten Ruhestätte Blumen nieder. Matthias Hoeren amtierte von 1961 bis 1989 als Landrat der Kreise Grevenbroich beziehungsweise Neuss und hat das Zusammenwachsen der acht Städte und Gemeinden an Rhein und Erft maßgeblich geprägt.

Er erblickte am 7. Januar 1916 das Licht der Welt und verstarb 1997. Nach dem Schulbesuch war er als Landwirt in Raderbroich tätig. Dem Rat der Gemeinde Korschenbroich gehörte er ab 1948 an. Ab 1950 leitete er den CDU-Ortsverband Korschenbroich-Pesch. Von 1952 bis 1975 war er Bürgermeister der Gemeinde Korschenbroich. Dem Kreistag des damaligen Kreises Grevenbroich gehörte er von 1952 bis zur Gebietsreform 1974 an, dem des Kreises Neuss von 1975 bis 1989. Ein von Dieter Patt, einem seiner Nachfolger, geschaffenes Denkmal in Korschenbroich erinnert an Hoerens vielfältiges Wirken auf einem nach ihm benannten Platz.

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