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Verträge unterzeichnet: Projekt "Demokratie leben!" startet im Rhein-Kreis Neuss

Kooperationsverträge zur Umsetzung des Programms "Demokratie leben!" unterzeichnet (von links): Stephan Butt, Julia Meisel, Kreisdirektor Dirk Brügge und Norbert Kallen.

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Nach der Unterzeichnung der Kooperationsverträge kann die Umsetzung des Programms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" im Rhein-Kreis Neuss beginnen. Zum Start trafen sich Kreisdirektor Dirk Brügge und die Vorstände des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss und des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirchengemeinden Neuss, Norbert Kallen und Stephan Butt, um den Aufbau einer "Partnerschaft für Demokratie" durch die Einrichtung einer Koordinierungs- und Fachstelle bei den beiden Wohlfahrtsverbänden zu gewährleisten. Die Caritas übernimmt dabei schwerpunktmäßig die Erwachsenenarbeit, die Jugendberatungsstelle des Diakonischen Werks die Jugendarbeit.

Die Federführung der "Partnerschaft für Demokratie" liegt bei Julia Meisel vom Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss. Darüber hinaus gibt es einen Begleitausschuss, in dem sich Akteure von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft treffen. Sie bestimmen die Gesamtstrategie und fördern das Erreichen des Ziels, durch Vernetzung effektiver gegen extremistische Tendenzen jeglicher Art vorzugehen. Das interkulturelle Miteinander soll unterstützt werden, um das friedliche und respektvolle Zusammenleben zu stärken. Durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sollen im Rhein-Kreis Neuss auch vorbeugende Maßnahmen gegen islamistische Orientierungen und Handlungen gefördert werden.

Ein Schwerpunkt des Programms ist insbesondere die Jugendarbeit. Durch verschiedene Projekte sollen insbesondere Jugendliche angeregt werden, eigene Ideen einzubringen. Dafür steht ein Fonds zur Verfügung. Über dessen Verwendung soll im nächsten Jahr ein Jugendforum entscheiden, für das noch interessierte Teilnehmer bis 27 Jahre gesucht werden. Melden können sie sich bei Julia Meisel.

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