Kreisdirektor Dirk Brügge
Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge © A. Woitschützke/Rhein-Kreis Neuss

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Nach Brand: Sanierungsarbeiten im Lindenhof dauern länger

Senioren |

Nach dem Dachstuhlbrand Anfang September im Seniorenhaus Lindenhof sind die Sanierungsarbeiten schwieriger als gedacht. Für Kompli­kationen sorgen unter anderem Installationsschächte, über die sich das Löschwasser im Haus weiträumig verteilen konnte. Die Leitungsschächte müssen jetzt brandschutztechnisch ertüchtigt und an das Brandschutz­konzept angepasst werden. Auch soll die Brandmeldeanlage flächendeckend für jedes Zimmer ausgebaut werden.

Der Kreis als Träger des Seniorenhauses hat hierzu einen externen Brandschutzsachverständigen beauftragt. "Die Sicherheit der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner hat für uns absoluten Vorrang", sagte Dirk Brügge, Kreisdirektor und Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss, der die baulichen Verzögerungen bedauert. Ursprünglich sollten bereits in den nächsten beiden Wochen, die ersten Heimbewohner wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren.

Welchen zeitlichen Umfang die aufgetretenen Komplikationen nach sich ziehen werden, ist noch nicht abschätzbar. Erst wenn das städtische Bauordnungsamt und die Feuerwehr das neue Brandschutzkonzept absegnen, können die Sanierungsarbeiten zielgerichtet fortgesetzt werden. Heimleiterin Barbara Kremers-Gerads steht mit den Lindenhof-Bewohnern und Angehörigen im regelmäßigen Kontakt: "Unseren Heimbewohnern, die nach der Evakuierung auf mehrere Seniorenhäuser in der Umgebung verteilt wurden, geht es gut, aber alle wünschen sich, bald wieder zurück in den Lindenhof zu kommen." 2002 hatte der Rhein-Kreis Neuss die Trägerschaft des Seniorenhauses übernommen, nachdem gegenüber dem damaligen Träger das Insolvenzverfahren eröffnet worden war. Insgesamt verfügt die 1995 eröffnete Einrichtung über 84 Zimmer. Erst vor wenigen Wochen konnte der Lindenhof sein 20-jähriges Jubiläum feiern.

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