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Neuer Kraftwerkschef Tilman Bechthold auf Antrittsbesuch bei Landrat Petrauschke

Antrittsbesuch im Ständehaus (von links): Dr. Eberhard Uhlig, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der neue Kraftwerksdirektor Tilman Bechthold.

Energie |

Die Braunkohle muss ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung in Deutschland bleiben. Diese Meinung vertrat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke beim Antrittsbesuch von Tilman Bechthold, dem neuen Leiter der RWE-Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf und Neurath, der mit seinem Vorgänger Dr. Eberhard Uhlig ins Grevenbroicher Ständehaus gekommen war.

Petrauschke sagte zu, sich weiter mit aller Kraft für die Braunkohle als einzigem heimischen Energieträger für die Grundlast einzusetzen und erinnerte an eine Resolution des Kreistags. Darin wurden Bundes- und Landesregierung aufgefordert, "die Verunsicherung der Energiewirtschaft und der energieintensiven Unternehmen zu beenden und klarzustellen, dass auch über 2030 hinaus die Braunkohleverstromung im rheinischen Revier ein Eckpfeiler im Energiemix der nationalen Energieversorgung sein wird". Sinkende Versorgungssicherheit, der Verlust von Arbeitsplätzen und steigende Strompreise seien sonst die Folgen.

Beim Antrittsbesuch ging es auch um das seit zehn Jahren bestehende Pascal Technikum Grevenbroich (PasTeG) sowie das von der RWE Deutschland AG unterstützte Netzwerk "Zukunft durch Innovation" (zdi) Rhein-Kreis Neuss, die junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern möchten. Petrauschke, Bechthold und Uhlig zeigten sich einig, dass gut ausgebildete junge Menschen, die naturwissenschaftlich-technisch qualifiziert und bereit sind, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, weiter gefördert werden sollen.

Uhlig war 15 Jahre Leiter der Kraftwerke Frimmersdorf und Neurath und übernahm  kürzlich die Führung der Technischen Dienste in der Sparte "Braunkohlekraftwerke". Neuer Chef der Kraftwerke Frimmersdorf und Neurath mit rund 850 Beschäftigten ist nun Tilman Bechthold. Der 52 Jahre alte Ingenieur für Wirtschaft und Verfahrenstechnik stand zuletzt fünf Jahre an der Spitze des Kraftwerks Niederaußem.

 

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