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Branduntersuchung im Lindenhof: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Insgesamt rund 160 Einsatzkräfte waren gestern beim Lindenhof-Brand vor Ort

Sicherheit |

Weil im Seniorenhaus Lindenhof des Rhein-Kreises Neuss in Grevenbroich gestern im Dachstuhl ein Feuer ausgebrochen war, mussten 87 Heimbewohner evakuiert und woanders untergebracht werden. Die Kriminalpolizei hat bereits am Brandtag erste Ermittlungen aufgenommen. Heute konnte der eigentliche Brandort untersucht werden. In ihre Maßnamen hat die Kriminalpolizei einen Brandsachverständigen einbezogen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise vor, die für Brandstiftung sprechen. Möglicherweise hat ein technischer Defekt vorgelegen.

Wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der beim Lösch- und Rettungseinsatz selbst vor Ort war, bereits gestern mitgeteilt hat, gab es keine Verletzten. Im Grevenbroicher PRO TALIS Seniorenzentrum "Lindencarré", das 20 Lindenhof-Bewohner aufgenommen hat, überzeugte sich Petrauschke heute gemeinsam mit Kreisdirektor Dirk Brügge und Lindenhof-Leiterin Barbara Kremers-Gerads davon, dass es den evakuierten Senioren gut geht.

Bei einem Treffen mit den Leitern aller Einrichtungen, in denen die Lindenhof-Bewohner einen Platz gefunden haben, sprach der Landrat zudem seinen besonderen Dank aus. Durch die unbürokratische und schnelle Hilfe sei es möglich gewesen, die Seniorinnen und Senioren so wenig belastend wie möglich und angemessen unterzubringen. Große Solidarität hätte auch das Erasmus-Gymnasium gezeigt, wo die Heimbewohner in der Turnhalle medizinisch und psychologische erstversorgt werden konnten. Petrauschkes Dank dafür gilt der Schulleitung ebenso wie den Oberstufenschülern und dem Schul-Sanitätsdienst für die tatkräftige Unterstützung in einer Notlage.

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