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Kreisdirektor Dirk Brügge: Positive Zwischenbilanz nach sechs Monaten

Kreisdirektor Dirk Brügge ist seit einem halben Jahr im Amt und zog eine positive Zwischenbilanz

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Kreisdirektor Dirk Brügge hat ein halbes Jahr nach Beginn seiner Tätigkeit beim Rhein-Kreis Neuss eine positive Zwischenbilanz gezogen: "Ich habe hier eine spannende Aufgabe übernommen, kann meine beruflichen Erfahrungen sehr gut einbringen und fühle mich sehr wohl", sagt Brügge, der inzwischen mit Familie in die Stadt Kaarst umgezogen ist und schon mit großer Freude das Neusser Schützenfest besucht hat. Er hatte am 1. März als Kreisdirektor die Nachfolge von Jürgen Steinmetz angetreten, der als Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK)  Mittlerer Niederrhein tätig ist.

Die Chemie mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke stimmt: "Der Landrat ist offen und direkt - das ist fast schon westfälisch", so der aus dem westfälischen Kreis Soest stammende Brügge. In der Kreisverwaltung fallen unter anderem die Bereiche Wirtschaft, Europa, Soziales, Planung und Sport in seine Zuständigkeit. Als Koordinator für die Flüchtlingssituation im Rhein-Kreis Neuss kümmert Brügge sich aktuell mit einer Arbeitsgruppe auch darum, Verbesserungen bei Bund und Land zu erzielen. Derzeit werden Vorschläge aus dem Kreishaus erarbeitet, um Flüchtlingen mit Bleibeperspektive im Rhein-Kreis schneller die deutsche Sprache beizubringen und durch Praktika und Arbeitsgelegenheiten in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Vor allem Wirtschafts- und Sozialthemen misst Brügge hohe Priorität bei: "Ich möchte alles daran setzen, dass unser Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss weiter an der Spitze in NRW bleibt. Die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie guter Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bleibt ein zentrales Thema der kommenden Jahre, um auch die steigenden Sozialhaushalte zu entlasten. Da bin ich mir mit Landrat Petrauschke vollkommen einig." Brügge hat sich bei Antrittsbesuchen in den Rathäusern und bei Betriebsbesichtigungen bereits ein gutes Bild von der wirtschaftlichen Stärke des Kreises mit seinen acht Städten und Gemeinden machen können.

Außer mit arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themenstellungen beschäftigt er sich auch mit anderen Themen wie Personal, Organisation, Regionalplanung, Kreispolizeibehörde und Großschadensereignisse als Leiter des Krisenstabs.

"Als Kreis mit prognostiziertem, deutlichem Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahrzehnten stehen auch künftige Fragen zur Infrastruktur an. Sie muss der steigenden Bevölkerungszahl angepasst und weiterentwickelt werden", betont Brügge.

Kreisdirektor Dirk Brügge, Jahrgang 1968, war zuletzt Erster Beigeordneter und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis. Seine berufliche Laufbahn hat er in der Verwaltung seines Heimatkreises Soest begonnen. Der Kreis Recklinghausen und die Stadt Emsdetten waren weitere Stationen seiner Karriere, die ihn nun als Kreisdirektor an Rhein und Erft geführt haben.

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