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Nordkanalentschlammung: Abstimmungsgespräch im Ministerium

Umwelt |

"Ich freue mich, dass das Umweltministerium zeitnah eine Machbarkeitsstudie für eine Entschlammung des Nordkanals in Auftrag geben möchte und für heute (27. August) zu einem Abstimmungsgespräch eingeladen hat", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Auf seine erneute Initiative hatte die Bezirksregierung am 1.Juni mitgeteilt, dass eine Entschlammung aus Mitteln zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie gefördert werden könne.

"Wenn Fördermittel aus der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie fließen sollen, muss eine ökologische Verbesserung erfolgen. Die absenkende Wirkung auf die Grundwasserstände wäre ein gern gesehener Nebeneffekt", so der Landrat. Deshalb müsse zunächst untersucht werden, ob eine und welche ökologische Verbesserung mit einer Entschlammung erreicht werden könne. Nach einem Besuch vor Ort hatte Umweltminister Johannes Remmel zugesagt, die Studie durch das Ministerium in Auftrag zu geben und damit auch zu finanzieren.

"Für eine Entschlammung hat der Rhein-Kreis Neuss in der Vergangenheit beachtliche Vorarbeit geleistet. Die Arbeitsergebnisse haben wir dem Ministerium bereits angeboten und unsere fachlichen Überlegungen werden wir in das Abstimmungsgespräch einbringen", bemerkte der Landrat und zeigte sich zuversichtlich, bei der Entschlammung durch die nun mögliche Landesförderung bald einen beachtlichen Schritt weiterzukommen.

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