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Kreis investiert 6,5 Millionen Euro: Grundsteinlegung für Archiv-Erweiterungsbau

6,5 Millionen Euro investiert der Kreis in den gemeinsamen Archiv-Erweiterungsbau des Kreises, der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen in Zons. Bei der Grundsteinlegung waren Landrat, die beteiligten Bürgermeister und die Archivleiter dabei

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Als Paradebeispiel interkommunaler Zusammenarbeit bezeichnete Landrat Hans-Jürgen Petrauschke das gemeinsame Archiv des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen bei der Grundsteinlegung zum Archiv-Erweiterungsbau in Zons. Insgesamt 6,5 Millionen Euro für Grunderwerb, Planung, Bau, Außenanlagen und Ersteinrichtung investiert der Kreis in den barrierefrei zugänglichen Erweiterungsbau, der notwendig geworden ist, weil die Lagerungsmöglichkeiten im gemeinsamen Archiv in Burg Friedestrom nahezu erschöpft sind. Das Gebäude soll künftig Platz für das anfallende Archivgut der nächsten 30 Jahre bieten.

Zufriedene Gesichter auch bei den Bürgermeistern Erik Lierenfeld (Dormagen) und Dr. Martin Mertens (Gemeinde Rommerskirchen). "Wir legen heute nicht nur den Grundstein für ein Gebäude, sondern auch den Grundstein für eine weitere starke Partnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen", betonte Mertens in seinem Grußwort.

Eine städtebauliche Verbesserung und einen Attraktivitätsgewinn für Zons sieht Dormagens Bürgermeister Lierenfeld außerdem in dem Neubau, der an der Stelle des inzwischen abgerissenen Bürgerhauses errichtet wird. 40 Jahre habe das Bürgerhaus seine Funktion gehabt, doch man ist jetzt froh, dass die "Betontropfsteinhöhle" nun weg sei. "Ich bin sicher, dass die vielen Touristen in Zons künftig einen deutlich passenderen Anblick genießen", so Lierenfeld. Für den Landschaftsverband Rheinland überbrachte Dr. Arie Nabrings die Glückwünsche. Kreisdechant Monsignore Guido Assmann und Superintendent Dietrich Denker gaben dem Projekt anschließend den kirchlichen Segen.

Neben einem barrierefreien Lesesaal und einem Ausstellungsbereich mit archäologischen Funden, die bei den Bodenuntersuchungen entdeckt und gesichert worden sind, entstehen im neuen Erweiterungsbau auch Gruppenarbeitsräume für Schulklassen und für wissenschaftliche Forschungszwecke. Die Gestaltung der Außenanlagen soll in Anlehnung an den historischen Klostergarten erfolgen. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 soll der Erweiterungsbau fertig gestellt sein.

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