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Kreisdirektor informierte sich über Arbeit des Frauenhauses Neuss

V.l.: Ruth Braun und Stefanie Sassenrath vom Sozialdienst katholischer Frauen, Kreissozialamtsleiter Siegfried Henkel, Annette Winkens und Elke Kroner vom Frauenhaus mit Kreisdirektor Dirk Brügge

Soziales |

144 Frauen sowie 184 Kinder und Jugendliche haben im letzten Jahr im Neusser Frauenhaus Zuflucht in Notsituationen gesucht. Kreisdirektor Dirk Brügge und Kreissozialamtsleiter Siegfried Henkel überzeugten sich jetzt bei einem Besuch der Einrichtung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) in Neuss über deren wichtige Arbeit. Seit 1986 fördert der Rhein-Kreis Neuss das Frauenhaus durch jährliche Zuschüsse zu den Personalkosten. In diesem Jahr beträgt der Kreiszuschuss 64.745 Euro.

Elke Kroner begrüßte als Leiterin der Einrichtung die Besucher gemeinsam mit Erzieherin Annette Winkens im Frauenhaus. Fünf Mitarbeiterinnen auf vier Stellen kümmern sich um die von Gewalt betroffenen Frauen, Kinder und Jugendliche. Seit 1990 unterstützt das NRW-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter das Frauenhaus mit Fördermitteln; darüber hinaus finanziert sich die Einrichtung aus Mitteln des SkF, der Stadt Neuss und des Rhein-Kreises Neuss.

"In akuten Gewaltsituationen bieten Frauenhäuser wie das in Neuss den betroffenen Familien unbürokratisch Hilfe, Unterkunft und Beratung", sagte Brügge. Meist bleiben die Hilfesuchenden nicht lange. So betrug die durchschnittliche Aufenthaltszeit der Familien im Neusser Frauenhaus im vergangenen Jahr 15 Tage.

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