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Technische Übergabe der Schulsportanlage an den Trägerverein in Knechtsteden

Hockey und mehr (von links): Trägervereinsvorsitzender Wilhelm Meller, Schulleiter Johannes Gillrath und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke auf der neuen Sportanlage in Knechtsteden.

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Die neue Schulsportanlage in Knechtsteden wird am 21. September im Beisein der zuständigen Landesministerin Ute Schäfer feierlich eröffnet. Damit die Jugendlichen des Norbert-Gymnasiums den bereits fertig gestellten Komplex aber schon nutzen können, erfolgte jetzt eine technische Übergabe durch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an den Vorsitzenden des Trägers, den Norbert-Gymnasium e. V., Wilhelm Meller. Im Beisein von Kreisdirektor Dirk Brügge und Schulleiter Johannes Gillrath sowie Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen überzeugten sich die Besucher von den Vorzügen der Anlage.

"Die Höhe des Landeszuschusses von über einer Million Euro würdigt unser Engagement für dieses Projekt und unterstreicht die Bedeutung der Anlage für den Schul- und Leistungssport", sagte Petrauschke. Der Neubau sei nach der Anerkennung des Norbert-Gymnasiums und der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule als NRW-Sportschule mehr als dringend geworden, so der Landrat. Wilhelm Meller war beim Ortstermin ebenfalls voll des Lobes: "Wir zollen der Kreisspitze sowie den Mitarbeitern des Rhein-Kreises Neuss und der beteiligten Baufirmen für ihren überwältigenden Einsatz höchsten Respekt."

Der bisherige Aschenplatz in Knechtsteden stammte aus dem Jahr 1953 und befand sich in einem desolaten Zustand. Seine Umlaufbahn betrug 330 statt der vorgegebenen 400 Meter. Die Anlage war auf Basis alter Standards gebaut worden und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Normen und Sicherheitsanforderungen.

Nachdem die Genehmigung Ende Februar vorlag, begann die Baumaßnahme. Zwischenzeitlich wurde eine sogenannte Wettkampfbahn vom Typ C mit einem innen liegenden Kunstrasenplatz errichtet, der mit einem multifunktionalen Belag ausgestattet ist, so dass darauf unter anderem Fußball und Hockey gespielt werden kann. Außerdem sind je zwei Hoch- und Weitsprunganlagen sowie ein Handball- und ein Basketballfeld angelegt worden. Mit der naturschutzrechtlichen Ersatzmaßnahme, der Anlage einer Streuobstwiese, ist die Biologische Station in Knechtsteden beauftragt. Nach Ende der Vegetationsperiode werden die notwendigen Anpflanzungen vorgenommen.

Im Frühjahr 2014 hatte es Überlegungen gegeben, den neuen Sportplatz außerhalb des bisherigen Bereichs zu errichten. Letztlich hat man sich aber auf eine Neuanlage am vorhandenen Standort geeinigt. In einer Berechnung von Oktober 2014 wurden die Baukosten mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Letztlich lagen sie jedoch bei 1,8 Millionen Euro. Das Plus ist insbesondere durch die deutlich erhöhten Entsorgungskosten der belasteten Schlacke vom alten Platz entstanden. Die übrigen nicht vorhersehbaren Mehrkosten entstanden unter anderem durch die Umplanung des Standorts, die Ertüchtigung der Zu- und Abwasseranschlüsse sowie die Stromversorgung der Beregnungsanlage.

Laut Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf fördert das Land die Maßnahme mit exakt 1 003 223 Euro. Somit verbleibt einer kommunaler Eigenanteil in Höhe von 797 100 Euro. Der Hauptausschuss des Dormagener Stadtrats wird am 3. September über eine Verwaltungsvorlage entscheiden, in der eine Kostenbeteiligung von 200 000 Euro vorgeschlagen wird.

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