Stapel regionaler Zeitungen
Gewässer, die nicht als Badeseen betrieben werden, bergen Gefahren | Volle Größe

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Hitze-Sommer 2015: Wildes Baden in Baggerseen gefährlich

Gewässer, die nicht als Badeseen betrieben werden, bergen Gefahren

Freizeit |

"Der Juli war deutlich zu warm und brach regional viele Temperaturrekorde", so eine Meldung des Deutschen Wetterdienstes. Und der Sommer 2015 lockt weiter zum Bad ins kühle Nass. Doch das erfrischende Vergnügen birgt an Baggerseen, die nicht als Badeseen betrieben werden, große Gefahren. Außerdem ist es verboten. Darauf weist das Umweltamt des Rhein-Kreises Neuss nochmals hin.

Grundsätzlich ist Baden nur erlaubt, wo Betreuung gegeben ist - im Rhein-Kreis Neuss also in den Freibädern sowie in den Freizeitanlagen Kaarster und Straberg-Nievenheimer See. Für alle anderen Baggerseen gilt Badeverbot. In den Grundwasser-Seen herrschen gerade im Sommer zum Teil große Temperaturunterschiede zwischen warmem Oberflächen- und kaltem Tiefenwasser, die auch beim besten Schwimmer zum Kälteschock mit Herzversagen führen können.

Aber auch an den Rändern von Sand- und Kiesgruben und nahe den steilen Abbauwänden ist besondere Vorsicht geboten. Vor allem an Seen, an denen noch gearbeitet wird, besteht akute Absturzgefahr. Auch Untiefen unterhalb der Wasseroberfläche, Stromkabel und technisches Gerät sind für den Laien nicht immer erkennbar. Darüber hinaus begeht Hausfriedensbruch, wer solche Betriebsflächen unbefugt betritt.

Wer sich über die vielen Möglichkeiten zum unbeschwerten Badegenuss in Nordrhein-Westfalen informieren möchte, wird auf der Strandkarte des Landesumweltamts im Internet fündig: www.badegewaesser.nrw.de. Die Strandbäder der Kreiswerke Grevenbroich GmbH am Kaarster und am Straberg-Nievenheimer See sind dort mit ausgezeichneter Wasserqualität vertreten.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.