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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke will zur Verwaltungsmodernisierung verstärkt auf IT-Lösungen setzen © M. Schiffer | Volle Größe

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Neuorganisation der IT in der Kreisverwaltung

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Die Leistungen der Kreisverwaltung sollen sich noch stärker an den Bedürfnissen der Bürger und der Wirtschaft orientieren und in hoher Qualität schnell und effektiv erbracht werden. Moderne Informations­technologien (IT) sind nach Auffassung von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hierzu der Schlüssel. Deshalb hat er zum 1. August eine Neuorganisation verfügt und die IT-Abteilung aufgewertet. Sie wurde aus dem Amt für Gebäudewirtschaft jetzt in die Zentrale Steuerungs­unterstützung (ZS) verlagert.

Mit Blick auf das geplante E-Government-Gesetz des Landes beschäftigt sich bereits ein interner Arbeitskreis unter der Leitung von Kreisdirektor Dirk Brügge mit den künftigen Möglichkeiten der IT-Unterstützung bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen sowie der Zusammenführung von Infrastrukturen, Anwendungen und Datenbeständen.

"Moderne IT hat zunehmend eine steigende strategische Bedeutung für die gesamte Verwaltung. Sie kann die Service-Qualität für die Bürger und Unternehmen erheblich erhöhen. Wartezeiten werden verringert oder können durch zeitgemäße Online-Angebote sogar gänzlich umgangen werden", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Horst Weiner (54), Leiter der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK), sieht den Rhein-Kreis Neuss hier auf einem guten Weg: "Wir haben früh begonnen unsere Telekommunikation- und IT-Infrastruktur kontinuierlich auszubauen, um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und Kosten zu senken." Seine 18 Mitarbeiter und 4 Ausbildungskräfte haben täglich alle Hände voll zu tun, damit der Verkehr auf den Datenautobahnen von derzeit rund 2.800 Computern in Verwaltung und Einrichtungen des Kreises nicht zum Stillstand kommt. Auf den Servern werden rund 200 Anwendungen den Fachbereichen zur Verfügung gestellt. Dabei reicht die Palette von Einzelplatzlösungen über spezielle Software für Baugenehmigungsverfahren, satellitengestützte Mess-Systeme bis hin zu Standardanwendungen, die an allen Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Dafür ist eine ausfallsichere, technische Infrastruktur erforderlich, bei der die IuK des Kreises erfolgreich auf die Virtualisierung von Servern setzt. Hierdurch konnten in der Vergangenheit bereits die erforderlichen Investitionen von 850.000 Euro auf 273.000 Euro reduziert werden.

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