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Leon Eckard schafft die Aufnahmeprüfung an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf

Leon Eckhard will sein Hobby zum Beruf machen

Schule |

Sicherlich träumen viele junge Menschen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Den ersten Schritt in diese Richtung hat Leon Eckard geschafft. Der 19-jährige Grevenbroicher hat im letzten Jahr sein Abitur am Erasmus Gymnasium gemacht und sich danach für den Studiengang "Musik und Medien" entschieden. Das geht allerdings nicht ohne eine Aufnahmeprüfung. "Ich habe mir ein Jahr Zeit genommen, mich darauf vorzubereiten. Es ist eine schwierige Prüfung mit einem praktischen und einem theoretischen Teil", berichtet er. Sehr gut in die Pläne passte da ein Freiwilliges Soziales Jahr, welches Leon Eckard an der Kinderoper in Köln absolviert hat, wo er als Regieassistent und  Inspizient arbeitete. Dass es dabei auch zu musikalischer Zusammenarbeit mit Sängern und Technikern an der Oper kam, freute ihn natürlich besonders.

Leon Eckard hat sich an der Musikschule Rhein-Kreis Neuss auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet. Dort ist bereits seit dem Jahr 2000, zuerst als Vorschulkind in der Musikalischen Früherziehung, danach erhielt er fünf Jahre Unterricht auf der klassischen Gitarre, bevor er sich entschloss auf die E Gitarre zu wechseln. Von seinem Lehrer, Johann May bekam er wichtige Impulse, er bereitete ihn auf den Wettbewerb "Jugend musiziert" vor und brachte ihm die Jazzgitarre nahe. Zusätzlich bekam er im Rahmen der Vorberuflichen Fachausbildung Theorieunterricht, den er mit einem Intensivkurs während des letzten Jahres an der Robert Schumann Hochschule noch mal auffrischen konnte. Alle sechs Wochen nahm er zusätzlichen Unterricht bei Philipp van Endert, der an der Robert Schumann Hochschule Jazzgitarre unterrichtet.

"Natürlich war Vorspielen angesagt in der praktischen Prüfung und die Musiktheorieprüfung hatte es auch in sich, doch es hat alles ganz gut geklappt und jetzt habe ich den Studienplatz", erzählt Leon Eckard. "Dazu kamen Arbeitsproben in verschiedenen Bereichen. Ich habe eigene Kompositionen eingereicht, dazu eine klassische Aufnahme und ein Video, in welchem Ton und Bild in unmittelbarer Beziehung zueinander stehen." Neben der Beschäftigung mit der Musik bleibt da kaum noch Platz für ein Hobby: "Das Skateboard habe ich jetzt lange in der Ecke stehen lassen, ich wollte auch  keine Verletzung vor der Aufnahmeprüfung riskieren, danach bin ich aber doch wieder mal gefahren." Sein Studium beginnt im Oktober in Düsseldorf, der nächste Schritt auf dem Weg zur Erfüllung des Traumes mit Musikmachen und Musikproduzieren das eigene berufliche Leben zu gestalten.

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