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Freiwilligentag: Planungsamt machte Jakobskreuzkraut am Rhein den Garaus

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Entwicklungs- und Landschaftsplanung machten dem giftigen Jakobskreuzkraut auf dem Uedesheimer Rheindeich den Garaus.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Entwicklungs- und Landschaftsplanung haben sich jetzt ehrenamtlich im Rahmen der Freiwilligentage zum 40-jährigen Bestehen des Rhein-Kreises Neuss engagiert: Sie machten dem giftigen Jakobskreuzkraut auf dem Uedesheimer Rheindeich den Garaus. Tatkräftig unterstützt wurde das Team um Amtsleiter Marcus Temburg vom Landschaftsökologen Thomas Braun von der Biologischen Station in Knechtsteden sowie von den ehemaligen Kollegen Johannes Nordmann und Wolfgang Hoff.

Das Jakobskreuzkraut enthält sogenannte Pyrrolizidin-Alkaloide, die zu chronischen Lebervergiftungen führen. Besonders Pferde reagieren sehr sensibel und schnell auf diese Alkaloide, aber auch für andere Tiere und selbst den Menschen kann das gelb blühende Jakobskreuzkraut gefährlich werden. Um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen, ist es wichtig, die Samenbildung zu verhindern, das bedeutet spätestens bei Blühbeginn mit der Bekämpfung zu beginnen und die Pflanzen am besten mit der Wurzel auszureißen beziehungsweise auszustechen.

Nur wenn die Grünlandflächen frei von Jakobskreuzkraut sind, ist dort eine Heunutzung möglich und damit keine teure Pflegemahd mehr nötig. Hoch motiviert, ausgestattet mit Schutzausrüstung und jeder Menge guter Laune machten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei strahlendem Sonnenschein ans Werk und zupften, was das Zeug hielt. Am Ende waren gut 2,5 Hektar Deichfläche nördlich von Uedesheim von der Jakobskreuzkrautpflanze befreit.

Unter dem Motto "Wir machen den Kreis - für die Menschen bei uns" hat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zum 40-jährigen Kreisbestehen alle Mitarbeiter des Rhein-Kreises Neuss zu Freiwilligentagen aufgerufen. Unternehmungen mit Senioren gehören genauso zu den Aktionen wie Maßnahmen für den Naturschutz, Spendenläufe oder Projekte mit Kindern, Flüchtlingen und Bedürftigen. Insgesamt sind dabei mehr als 350 Kreismitarbeiter im Einsatz.

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