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"Grünes Klassenzimmer": Schüler lernten Dachbegrünung am Modell kennen

"Grünes Klassenzimmer": Geschäftsführer Werner Küsters mit Schlossermeister Jan Szneykowski, Biologie-Lehrerin Gaby Klesse sowie Schülerinnen und Schülern des Quirinus-Gymnasiums.

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Unter Anleitung von Fachleuten des Unternehmens Gartenhof Küsters lernten jetzt 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Quirinus-Gymnasiums in Neuss das Prinzip des Wasserrückhalts und der Abflussverzögerung kennen. Im Rahmen des Projekts "Das grüne Klassenzimmer" besuchten sie zwei Großbaustellen in Allerheiligen und Mönchengladbach. Darüber hinaus wurden Modelltische gebaut, die ein begrüntes Flachdach simulierten. Dabei konnten die Jugendlichen alle Materialien verwenden, die auch in der Realität zum Einsatz kommen, etwa Dichtungsbahnen, Flies, Lava-Erde, Niederschlagsmessgeräte sowie geeignete Pflanzen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte das neue Angebot des Netzwerks "Zukunft durch Innovation" (zdi): "Ich freue mich, dass es gelungen ist, das Themenspektrum unseres zdi-Netzwerks auf den Gebieten Biologie und Natur zu erweitern." Werner Küsters, Senior-Geschäftsführer von Gartenhof Küsters, erklärte, was ihn motiviert hat: "Täglich werden viele Hektar Natur durch das Anlegen von Straßen und von Industrie- und Wohnflächen versiegelt. Negative Folgen sind unter anderem das Aufheizen von Städten, Starkregen und überlastete Kanalisation. Begrünte Dächer können der Versiegelung entgegen wirken." Dies möchte sein Unternehmen jungen Menschen näher bringen und sie für die Berufsbilder "Garten- und Landschaftsbauer" beziehungsweise "Landschaftsarchitekt" interessieren.

Auch Biologie-Lehrerin Gaby Klesse war von dem Projekt begeistert: "In den letzten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler die Güte von Fließgewässern im Rhein-Kreis Neuss untersucht und gewannen so tiefe Einblicke in die Bedeutung des Wassers. Die zdi-Maßnahme zum Regenwassermanagement war für uns daher eine ideale Ergänzung und hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht".

Das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie durch das Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Unter anderem unterstützen die Unternehmen Bayer AG, Currenta GmbH & Co OHG, Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, RWE Deutschland AG und das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin das zdi-Netzwerk.

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