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Kreisstraße 10: Geh- und Radweg und Abwasserleitung sind fertig

Neuer Radweg an der Kreisstraße 10 (vorn, von links): zweiter stellvertretender Landrat Horst Fischer, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Dezernent Karsten Mankowsky.

Straßenbau |

Auf der Kreisstraße 10 zwischen Noithausen und Barrenstein fließt der Verkehr wieder. Das Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss und der Erftverband haben den Geh- und Radweg und die Fahrbahnerneuerung sowie die Abwasserleitung in der K 10 fertiggestellt. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Horst Fischer, zweiter stellvertretender Landrat sowie Vorsitzender des Nahverkehrs- und Straßenbauausschusses, der zuständige Dezernent Karsten Mankowsky, Tiefbauamtsleiter Helmut Lenzen sowie Dr. Bernd Bucher, ständiger Vertreter des Erftverband-Vorstands, sahen sich das Projekt jetzt auf Fahrrädern an.

Das Kreistiefbauamt hat auf einer Länge von rund vier Kilometern entlang der K 10 einen baulich getrennten Rad- und Gehweg erstellt. Dafür sind die beiden Mehrzweckspuren entfallen. Der 2,50 Meter breite Radweg wird durch einen 1,50-Meter-Trennstreifen von der Fahrbahn geteilt. Der Radweg verläuft auf der nördlichen Seite der K 10 Richtung Wevelinghoven. Darüber hinaus hat die Kreisstraße im gesamten Streckenabschnitt eine neue Fahrbahndecke erhalten. An den Kreuzungen sind zusätzliche Mittelinseln als Querungshilfen installiert worden. An der Kreuzung K 10/L 361 wurde die Ampel komplett erneuert und ein zusätzliches Signal für Fußgänger und Radfahrer eingerichtet.

Der "Masterplan Abwasser 2025" des Erftverbands sieht vor, die Kläranlage Villau aufzugeben und das anfallende Abwasser über eine Transportleitung nach Grevenbroich zu leiten. Der Bau des rund 3,3 Kilometer langen Verbindungssammlers (Freispiegelleitung) in der K 10 erfolgte zeitgleich zum Neubau des Radwegs in einer Tiefe von vier Metern unter der Straße. Derzeit errichtet der Erftverband auf der Kläranlage Villau ein Pumpwerk und die rund 3,8 Kilometer lange Druckleitung, die an den Verbindungssammler angeschlossen wird. Die Arbeiten werden voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. Die Kläranlage Villau wird anschließend stillgelegt und zurückgebaut.

Die Arbeiten waren gemeinsam ausgeschrieben und an die Martin Wurzel Baugesellschaft mbH in Jülich vergeben worden. Die Kosten für die Gewerke wurden aufgeteilt. Somit übernahm der Erftverband zwei Millionen Euro und der Rhein-Kreis Neuss 1,1 Millionen. Der Kostenrahmen ist eingehalten worden.

Die Bauarbeiten wurden zügig und termingerecht ausgeführt. Somit konnte vor zwei Wochen die komplette K 10 wieder für den Verkehr freigegeben werden. In den nächsten Wochen wird in einigen Bereichen noch eine Schutzplanke errichtet. Zurzeit steht dort noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer, die nach Fertigstellung der Schutzplanke wieder aufgehoben wird.

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