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Landrat und Bürgermeisterin nahmen neuen Einsatzleitwagen in Betrieb

Neuen Einsatzleitwagen in Betrieb genommen (von links): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Kreisbrandmeister Norbert Lange.

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Der Rhein-Kreis Neuss verfügt jetzt über einen neuen Einsatzleitwagen 2 ("ELW 2"). Das Führungsfahrzeug der Feuerwehr wird kreisweit bei größeren Schadensereignissen zum Einsatz kommen und kostete 530 000 Euro. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny übergaben es vor dem Kreishaus Grevenbroich seiner Bestimmung, ehe die Bevölkerung die Anschaffung aus nächster Nähe betrachten konnte.

Der neue ELW 2 soll im Gerätehaus in Wevelinghoven stationiert werden. Der Rhein-Kreis Neuss mietet dort einen Stellplatz. "Mit diesem Fahrzeug liegen wir bundesweit weit vorn", so Petrauschke. Kwasny bezeichnete den Kauf im Beisein von Kreisbrandmeister Norbert Lange als "gelungenes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit".

Der alte ELW 2 musste aus technischen Gründen ausgesondert werden. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, ein neues Fahrzeug - angepasst an die aktuellen Notwendigkeiten der modernen Kommunikation - zu beschaffen. In enger Abstimmung mit dem Kreisbrandmeister erfolgte die Projektierung durch das Sachgebiet "Funktechnik" der Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss. Nach ausgiebiger Planung und anschließender Ausschreibung der geforderten Leistungen wurde die Firma Binz Sonderfahrzeuge in Ilmenau in Thüringen mit dem Bau des Fahrzeugs beauftragt. Es handelt sich um einen Mercedes Benz vom Typ Atego mit 299 PS und einer Länge von 9,80 Metern.

Der Wagen bietet neben einer umfangreichen Kommunikationsausstattung für Funk und Telefonie einem Stab für die Einsatzleitung bei großen Schadenslagen ausreichend technische Möglichkeiten zur Leitung, Koordination und Lagedarstellung. Er kann an ein öffentliches Netz angebunden werden, aber auch autark ohne externe Einspeisungen betrieben werden. Es stehen vier voll ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung. Weitere Arbeitsplätze können zusätzlich an das System angebunden werden. Allen Mitgliedern der Einsatzleitung und des Stabes steht eine Anbindung ans Rechnernetz des Fahrzeugs zur Verfügung.

Aufgrund der vielen technischen Innovationen wurde der Einsatzleitwagen auf der Messe "Interschutz" in Hannover bereits einem ausgewählten Fachpublikum vorgestellt.

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