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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke © M. Schiffer | Volle Größe

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Landrat begrüßt erste Einigung über Hilfen für Flüchtlinge

Flüchtlingshilfe |

Nach dem gestrigen Spitzentreffen von Bund, Ländern und Kommunen zur Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen hat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die getroffenen Absprachen begrüßt: "Es ist gut, dass der Bund die finanzielle Unterstützung der Länder in diesem Jahr verdoppeln und sich 2016 strukturell und dauerhaft an den Kosten der Flüchtlingsunterbringung beteiligen will. Die kommunale Ebene braucht dringend weitere finanzielle Unterstützungen, um die ungebrochen hohe Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern angemessen unterbringen zu können."  

In diesem Zusammenhang bekräftigte er die Forderung des Landkreistages NRW an das Land Nordrhein-Westfalen, die Bundesmittel für Flüchtlingshilfe in voller Höhe an die Kommunen weiterzugeben. Anders als andere Bundesländer gibt NRW bisher nur die Hälfte der Bundesmittel an die Kommunen weiter, statt 108 Millionen nur 54 Millionen Euro. Auf die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss entfielen nach dem bisherigen Verteilerschlüssel des Landes folgende Zuweisungen: Dormagen 187.871 Euro, Grevenbroich 188.894 Euro, Jüchen 74.349 Euro, Kaarst 123.513 Euro,  Korschenbroich 98.876 Euro, Meerbusch 161.897 Euro, Neuss 440.322 Euro, Rommerskirchen 44.561 Euro.

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