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"Nicht Oberindianer, sondern Häuptling": Juniormanager fit für das 21.Jahrhundert

Marcus Longerich, Leiter der Personalführung Sparkasse Neuss (8. v.l.), Josef Zanders Studienleiter AJM (9. v.l.), Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (10. v.l.) und Hubert Getz, Unternehmensberater (11. v.l.), mit Studierenden der AJM.

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Unternehmensführung ist sicher kein alltägliches Unterrichtsthema für Oberstufenschülerinnen und  -schüler. In einem Workshop der Sparkasse Neuss in Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner Academy for Junior Managers (AJM) stellte Vorstandsmitglied Heinz Mölder in einem mit dem Leiter der Personalführung Marcus Longerich geführten  Interview die strategische Ausrichtung des Unternehmens bis 2020 vor. Das "Sparkassen-Haus der Zukunft" basiert auf den vier Säulen Selbstverständnis, Geschäfts- und Risikostrategie, normativer Rahmen und Veränderungsbereitschaft (Englisch: Change). Die Studierenden konnten somit im Rahmen der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Sparkasse Neuss einen Blick in die unternehmerische Strategie werfen und von kompetenter Seite aus Grundsätze der Unternehmensführung exemplarisch kennenlernen.

Ausgehend vom Konzept der Sparkasse stellte Hubert Getz, Unternehmensberater und AJM-Dozent, den jungen Teilnehmern des Workshops anschaulich und mit Beispielen aus der Praxis unterstützt die Grundsätze einer verantwortungsvollen und wirkungsvollen Unternehmensführung vor: Orientierung geben, Menschen entwickeln und fördern, Entscheidungen treffen und Organisieren stellen dabei die zentralen Anforderungen an Führungskräfte dar.

Konkret ist es dann für die Teilnehmer im Verlauf des Workshops geworden. So hatten sie die Möglichkeit in Gruppenarbeiten verschiedene Wege notwendiger unternehmerischer Veränderungen selbständig zu erarbeiten. In Fallbeispielen sind so auf diese Weise  Zusammenlegungen von Schulen und die Einführung teamorientierten Lernens gegen mögliche Widerstände erarbeitet worden.

Zuvor hatte Hubert Getz in einem Input-Referat das "Change-Management" als eine wichtige Schlüsselqualifikation unternehmerischen Handelns erläutert und deutlich gemacht, dass Veränderungen meist nur gegen Widerstände durchzusetzen sind. Demnach führen Verzicht und falsches Taktieren zwangsläufig zu unternehmerischen Misserfolgen, denn Verantwortung zu übernehmen heißt: "Häuptling sein, nicht Oberindianer". 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der die erste Kooperationsveranstaltung durch die Sparkasse Neuss mit der AJM  besuchte, stellte fest: "Die AJM ist ein eindrucksvolles Beispiel für die vielfältigen und hochwertigen Bildungsangebote im Rhein Kreis Neuss".

Die FOM (Hochschule für Oekonomie und Management) erkannte indes nach einem Prüfverfahren das Modul "Soft Skills" der AJM zur Anrechnung auf ein Wirtschaftsstudium an dieser Hochschule an. "Hierdurch wird die Studienzeit verkürzt, aber zugleich ist dies auch eine sehr positive Bewertung für die Durchführung unseres Ausbildungskonzepts", so Studienleiter Josef Zanders.

Anmeldungen von Oberstufenschülern für das Schuljahr 2015/16 an der  AJM sind bis  zum 10. Juni 2015 möglich.

Informationen FOM-Neuss unter der Rufnummer 02131/15119-12.

 

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