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Gewerbegebiet "Kaarster Kreuz": Erster Spatenstich für die Kreisstraße 37n

Erster Spatenstich für die Kreisstraße 37n in Kaarst (von links): Ikea-Einrichtungshausleiter Detlef Boje, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Franz-Josef Moormann.

Straßenbau |

Die leistungsfähige Erschließung des geplanten Gewerbegebiets "Kaarster Kreuz" und des neuen Ikea-Einrichtungshauses rückt näher: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Bürgermeister Franz-Josef Moormann und Ikea-Einrichtungshaus-Leiter Detlef Boje haben gemeinsam den ersten Spatenstich für die Kreisstraße 37n gesetzt. Sie zeigten sich einig darüber, dass der Neubau eine wichtige Stärkung des Wirtschaftsstandorts bedeutet.

"Wir scheuen uns auch bei diesem Projekt nicht davor, wirtschaftsfreundlich genannt zu werden. Wirtschaftsfreundlichkeit führt zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen und dazu, dass sich die Bevölkerung gut versorgen kann", sagte Landrat Petrauschke vor zahlreichen Gästen, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling sowie die Landtagsabgeordneten Rainer Thiel und Hans Christian Markert. Bürgermeister Moormann nannte den Tag des ersten Spatenstichs "einen Tag der Freude und des Dankes". Ikea-Vertreter Boje betonte die Nachhaltigkeit des künftigen Einrichtungshauses, "das als Umweltvorzeigehaus ein weltweit einmaliges Pilotprojekt wird".

Eine öffentlich-private Partnerschaft macht das 15-Millionen-Euro-Vorhaben "Kreisstraße 37n" möglich. Zwei Millionen hat der Grunderwerb gekostet, 13 Millionen betragen die Baukosten. Der Rhein-Kreis Neuss finanziert neun Millionen Euro, die Stadt Kaarst und die Firma Ikea bezahlen jeweils drei Millionen. Die K 37n wird 1220 Meter lang, alleeartig bepflanzt und soll im Herbst 2016 fertig sein.

Der Ausbau der benachbarten Landstraße 390 sowie neue Fahrbahnen zur Autobahn 57 und eine Brücke schließen den Kreis der Gesamtmaßnahme. Neue Ampeln, neue Geh- und Radwege beziehungsweise neue Regenwasserkanäle und Regenwasserbecken kommen hinzu. Neben der Erschließung des künftigen Gewerbegebiets dient die K 37n der Entlastung und sogleich Steigerung der Leistungsfähigkeit der L 390 und des Knotenpunkts L 390/K 37n/Gümpgesbrücke, wo die Staus ein Ende haben sollen.

Im Dezember 2012 wurde der entsprechende Bebauungsplan als planungsrechtliche Grundlage für die K 37n offengelegt. Ab Juni 2013 erfolgten die Abstimmungsgespräche mit der Regiobahn, dem Nordkanalverband, Straßen.NRW, dem Landschaftsverband Rheinland sowie verschiedenen Dezernaten der Bezirksregierung Düsseldorf.

Im Dezember 2013 schlossen der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Kaarst und die Firma Ikea ihre Finanzierungsvereinbarung. Anfang dieses Jahres begannen die vorbereitenden Maßnahmen, im März die ersten tiefbautechnischen Arbeiten. Einen "Tag der offenen Baustelle" mit vielen Informationen für die Bevölkerung hat das Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss für den 23. August terminiert.

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