Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Bildungs- und Teilhabepaket: Kreis und Sportbund setzen ihre Kooperation fort

Kooperation beim Bildungs- und Teilhabepaket (von links): Siegfried Willecke, Heike Stump, Kreisdirektor Dirk Brügge, Norbert Kothen und Thomas Lang.

Sport |

Der Rhein-Kreis Neuss und der Sportbund Rhein-Kreis Neuss setzen ihre Kooperation beim Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) fort. Kreisdirektor Dirk Brügge gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Sportbund mit dem Vorsitzenden Thomas Lang und Geschäftsführer Siegfried Willecke an der Spitze die im Rahmen des BuT angestellten Schulsozialarbeiter für weitere zwei Jahre unterstützt, Kindern und Jugendlichen das vielfältige Sportangebot zugänglich zu machen. Auch Heike Stump, BuT-Koordinatorin in der Kreisverwaltung, und Norbert Kothen, als Geschäftsführer des Technologiezentrums Glehn mit der Projektkoordination "Schulsozialarbeit" beschäftigt, unterstützen das Vorhaben.

Seit 2011 sorgt das vom Bund initiierte Bildungs- und Teilhabepaket dafür, dass Kinder aus Familien mit geringem Einkommen an allen Schul- und Freizeitveranstaltungen sowie sportlichen und künstlerischen Angeboten teilnehmen können. Damit das BuT bei den Kindern- und Jugendlichen ankommt, hatte der Rhein-Kreis Neuss 2012 eine Kooperation mit dem Sportbund als Dachorganisation der Vereine begründet. Diese Zusammenarbeit wurde nun für die Jahre 2015 und 2016 neu aufgelegt.

Das Bildungspaket ermöglicht Eltern, ihren Kindern unter anderem die Mitgliedschaft in einem Verein zu finanzieren. Auch der Kauf von Sportausrüstung und -bekleidung kann finanziert werden. Zehn Euro dürfen hierfür pro Monat beantragt und bis zu einem Jahresbeitrag von 120 Euro angespart werden. Im Jahr 2014 entfielen 21 Prozent der 20 254 BuT-Anträge auf den Bereich "Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben". Aber längst nicht alle Eltern machen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket auch diese Ansprüche geltend. Der Sportbund und der Rhein-Kreis Neuss wollen deshalb gemeinsam mehr Menschen für den Teilhabeanteil am BuT begeistern.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren hat der Sportbund die Klubs auf Informationsveranstaltungen über die Umsetzung des BuT informiert und sie aufgefordert, sich in der Anbieterdatenbank zu registrieren. "Die Vereine sollen weiter die berechtigten Familien zur Antragstellung animieren, denn gerade Kindern- und Jugendlichen aus Familien mit geringem Haushaltseinkommen droht sonst die soziale Isolation", sind sich die Fachleute einig.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.