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Kreisdirektor Dirk Brügge © Andreas Woitschützke | Volle Größe

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Vorbildliche Beschäftigungsquote bei der Kreisverwaltung: 7,7 Prozent der Mitarbeiter sind schwerbehindert

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7,7 Prozent der Beschäftigten in der Kreisverwaltung waren im Jahr 2014 schwerbehindert. Mit dieser relativ hohen Quote liegt der Rhein-Kreis Neuss deutlich über der gesetzlichen Vorgabe von 5 Prozent.

Diese positive Bilanz zog jetzt Kreisdirektor Dirk Brügge als Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss. "Erfreulich ist, dass wir auch gemeinsam mit den Kreiskrankenhäusern mit einer Schwerbehinderten-Quote von 6,6 Prozent vorbildlich sind", so der Sozialdezernent. Zwar sank die Quote gegenüber 2013 leicht um 0,2 Prozent; Gründe dafür sind jedoch rentenbedingtes Ausscheiden von sieben Beschäftigten sowie der Wegfall des Schwerbehindertenstatus bei drei Mitarbeitern.

Überdurchschnittlich gut ist die Entwicklung beim Kreiskrankenhaus Grevenbroich: Hier wurde mit 6,3 Prozent die Pflichtquote deutlich überschritten. Nur leicht unter der gesetzlichen Vorgabe liegt das Kreiskrankenhaus Dormagen mit 4,9 Prozent. Zum Hintergrund: Jeder Betrieb mit mehr als 20 Mitarbeitern muss fünf Prozent Schwerbehinderte beschäftigen oder eine Ausgleichsabgabe zahlen. Dabei haben es die beiden Kreiskrankenhäuser mit Blick auf ihre Aufgabenstellungen schwerer, Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Der Rhein-Kreis Neuss stellt nicht nur Schwerbehinderte ein. Verwaltung und Kreiskrankenhäuser haben auch zahlreiche Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen vergeben. Insgesamt gingen Aufträge im Wert von rund 112 000 Euro an Behindertenwerkstätten.

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