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Welttuberkulose-Tag: Gesundheitsamt sieht Erkrankungsrisiko nicht gebannt

Dr. Stephanie Rossmann, die Leiterin der Fachabteilung "Tuberkulose" im Gesundheitsamt, informiert über die Tuberkulose-Situation im Rhein-Kreis Neuss

Gesundheit |

Das Risiko, an einer Tuberkulose zu erkranken, ist nach wie vor nicht gebannt. Darauf weist das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss anlässlich des Welttuberkulose-Tags am 24. März hin. Im Vorjahr wurden im Rhein-Kreis Neuss 21 Tuberkulose-Erkrankungen bearbeitet, außerdem eine Reihe von Verdachtsfällen.

"Infolge der weitreichenden Umgebungsuntersuchungen, die dem Schutz von Familienmitgliedern, Freunden und Arbeitskollegen dienen, lässt sich einer Weiterverbreitung im Kreisgebiet effektiv entgegenwirken", so Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky. Die Leiterin der Fachabteilung "Tuberkulose" im Gesundheitsamt,  Dr. Stephanie Rossmann, pflichtet ihm bei: "Die Tuberkulose ist weiterhin ein Thema. Dem wird aber durch die Zusammenarbeit mit Ärzten, Sozialarbeitern und Verantwortlichen große Aufmerksamkeit gewidmet."

Vor 133 Jahren, am 24. März 1882, hatte der deutsche Arzt Robert Koch die Ursache für eine Seuche gefunden, an der damals in Deutschland jeder vierte Mensch gestorben ist: den Tuberkelbazillus Mycobacterium tuberculosis. 100 Jahre später rief die Weltgesundheitsorganisation den ersten Welttuberkulose-Tag aus, um an Koch und seine bahnbrechende Entdeckung sowie die immer noch schlimmen Folgen der Tuberkulose zu erinnern. Die Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Ein unbehandelter Erkrankter infiziert im Schnitt zehn bis 15 weitere Menschen. Neben Malaria und AIDS gehört Tuberkulose zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten.

Dr. Rossmann äußert sich zur Tuberkulose-Situation im Rhein-Kreis Neuss und den künftig zu erwartenden Entwicklungen rund um die Erkrankung in einem Interview unter dem Motto "12 x 12", das auf der Internetseite www.gesundheitsamt-ne.de abgerufen werden kann.

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