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Kompetenzzentren für verantwortungsvolle Unternehmensführung: Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss unter den Gewinnern des Auswahlverfahrens

Abschluss-Veranstaltung 2014 mit Unternehmensvertretern des ersten CSR-Projektes im Rhein-Kreis Neuss

Wirtschaft |

Die Landesregierung unterstützt die Wirtschaft dabei, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und will dazu die Einrichtung von Kompetenzzentren fördern. Eine Jury hat jetzt aus 25 Kandidaten fünf als mögliche Projektträger ausgewählt und dem Wirtschaftsministerium zur Förderung vorgeschlagen - darunter die Wirtschaftförderung des Rhein-Kreises Neuss.

Aufgabe der Kompetenzzentren wird es sein, den Mittelstand für die Chancen der verantwortungsvollen Unternehmensführung - in Fachkreisen Corporate Social Responsibility (CSR) genannt - zu sensibilisieren und praxisgerechte Kenntnisse zu vermitteln. Die Kompetenzzentren sollen Netzwerke in den Regionen aufbauen, den Erfahrungsaustausch unterstützen und Unternehmen zur Einführung von CSR-Konzepten ermutigen.

"Ich begrüße es sehr, dass ein solches Kompetenzzentrum auch im Rhein-Kreis Neuss eingerichtet werden kann", so eine erste Reaktion aus der Kreispolitik von Rainer Thiel MdL, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Dieter Welsink, Vorsitzender der CDU-Fraktion, sieht durch die Vorentscheidung die Möglichkeit, ein weiteres Top-Angebot für den starken heimischen Mittelstand zu schaffen, um zusätzliche Wettbewerbschancen zu nutzen.

Am vom Rhein-Kreis Neuss jetzt vorgelegten CSR-Projekt hat die Landesjury die breite regionale Verankerung und die Einbindung zahlreicher Netzwerkpartner und Unterstützer gewürdigt. Positiv bewertet wurde das erklärte Ziel, die Region als nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu etablieren und ein regionales Unternehmensnetzwerk zu CSR aufzubauen. Auch die Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität, die Trainingseinheiten entwickeln und das Projekt evaluieren will, wird das Projekt aus Sicht der Jury bereichern.

Bereits 2014 hatte die Kreiswirtschaftförderung ein lokales CSR-Projekt abgeschlossen, an dem 23 Unternehmen teilgenommen haben. Handlungsfelder der nun geplanten CSR-Kompetenzzentren sind u.a. Vielfalt in der Personalauswahl, Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz, die Achtung von Verbraucherinteressen, die Übernahme von Verantwortung für die Lieferkette und eine offene und sachgerechte Kommunikation. Die ausgewählten Projektträger können dafür ab jetzt Förderung beantragen und nach erfolgreicher Antragstellung maximal 400.000 Euro erwarten.

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